Bookbot

Hundert Jahre deutsch-norwegische Begegnungen

Parametry

  • 345 stron
  • 13 godzin czytania

Więcej o książce

Das Jahr 1905 stellt einen entscheidenden Wendepunkt in der norwegischen Geschichte dar, da Norwegen mit der einseitigen Auflösung der Union mit Schweden den endgültigen Schritt zur Unabhängigkeit vollzieht. Während dieses Ereignis für Norwegen epochal war, zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass es für die deutsch-norwegische Begegnungsgeschichte eher ein Zufallsdatum ist. Das Deutsche Reich erkannte den neuen Staat zwar schnell an, doch blieben die kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen weitgehend unverändert. Der kulturelle Paradigmenwechsel von Deutschland hin zu den angelsächsischen Ländern war ein langsamer Prozess, der sich über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts erstreckte. Norwegen, als maritime Handelsnation, hatte eine westliche Orientierung, während Deutschland als Kulturnation eine prägende Rolle spielte. Die norwegische Natur, mit ihren Fjorden und Bergen, zog deutsche Besucher an und faszinierte sie, was einen gewissen Eskapismus widerspiegelt. Der ironisch gebrochene Titel des Projektes „Nicht nur Lachs und Würstchen“ spielt auf die Stereotype an, die Norwegen und Deutschland verbinden. Die letzten hundert Jahre der deutsch-norwegischen Begegnungen zeigen, dass solche folkloristischen Gemeinplätze wenig zur tatsächlichen Beziehungsgeschichte beitragen und deren Komplexität nicht erfassen.

Zakup książki

Hundert Jahre deutsch-norwegische Begegnungen, Bernd Henningsen

Język
Rok wydania
2005
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Hundert Jahre deutsch-norwegische Begegnungen
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Liczba stron
345
ISBN10
383051073X
ISBN13
9783830510734
Seria
Opis
Das Jahr 1905 stellt einen entscheidenden Wendepunkt in der norwegischen Geschichte dar, da Norwegen mit der einseitigen Auflösung der Union mit Schweden den endgültigen Schritt zur Unabhängigkeit vollzieht. Während dieses Ereignis für Norwegen epochal war, zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass es für die deutsch-norwegische Begegnungsgeschichte eher ein Zufallsdatum ist. Das Deutsche Reich erkannte den neuen Staat zwar schnell an, doch blieben die kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen weitgehend unverändert. Der kulturelle Paradigmenwechsel von Deutschland hin zu den angelsächsischen Ländern war ein langsamer Prozess, der sich über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts erstreckte. Norwegen, als maritime Handelsnation, hatte eine westliche Orientierung, während Deutschland als Kulturnation eine prägende Rolle spielte. Die norwegische Natur, mit ihren Fjorden und Bergen, zog deutsche Besucher an und faszinierte sie, was einen gewissen Eskapismus widerspiegelt. Der ironisch gebrochene Titel des Projektes „Nicht nur Lachs und Würstchen“ spielt auf die Stereotype an, die Norwegen und Deutschland verbinden. Die letzten hundert Jahre der deutsch-norwegischen Begegnungen zeigen, dass solche folkloristischen Gemeinplätze wenig zur tatsächlichen Beziehungsgeschichte beitragen und deren Komplexität nicht erfassen.