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Die Ausstellung „SIMULTAN. Zwei Sammlung österreichischer Fotografie“ bietet einen umfassenden Einblick in die Sammlung und thematisiert die Entwicklung der fotografischen Kunst seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie vereint Werke etablierter Fotografen und zeitgenössischer „Newcomer“ und beleuchtet zentrale Themen der Fotografie. In den 1960er Jahren forderten die Wiener Aktionisten, darunter Nitsch und Brus, die Fotografie als Dokumentationsmedium heraus. Ihre Arbeiten, die Aggressionen und Obsessionen festhalten, sind ein bedeutender Teil der Sammlung. Gleichzeitig hinterfragen Künstler wie Valie Export und Eva Schlegel das „Ich“ und die Konstruktion von Identitäten, indem sie Klischees und Rollenbilder dekonstruierten. Andere Fotografen, wie Peter Weibel und Günther Selichar, experimentieren mit den Techniken und Materialien der Fotografie selbst. Die Ausstellung zeigt auch konstruierte Wirklichkeiten von Künstlern wie Lois Renner und Constanze Ruhm und thematisiert den Übergang von analoger zu digitaler Fotografie. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Thema „Szenario“, das die Realität als narrative, filmische Wirklichkeit interpretiert. Zudem reflektieren Arbeiten von Manfred Willmann und Heimrad Bäcker die ländliche Struktur und Geschichte Österreichs. Der soziale Raum, behandelt von Künstlern wie Sabine Bitter, thematisiert Urbanität und das Verhältnis zwischen Mensch und Natur.

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Simultan, Agnes HussleinArco

Język
Rok wydania
2005
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Tytuł
Simultan
Język
angielski
Rok wydania
2005
ISBN10
390251020X
ISBN13
9783902510204
Seria
Tagi
Opis
Die Ausstellung „SIMULTAN. Zwei Sammlung österreichischer Fotografie“ bietet einen umfassenden Einblick in die Sammlung und thematisiert die Entwicklung der fotografischen Kunst seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie vereint Werke etablierter Fotografen und zeitgenössischer „Newcomer“ und beleuchtet zentrale Themen der Fotografie. In den 1960er Jahren forderten die Wiener Aktionisten, darunter Nitsch und Brus, die Fotografie als Dokumentationsmedium heraus. Ihre Arbeiten, die Aggressionen und Obsessionen festhalten, sind ein bedeutender Teil der Sammlung. Gleichzeitig hinterfragen Künstler wie Valie Export und Eva Schlegel das „Ich“ und die Konstruktion von Identitäten, indem sie Klischees und Rollenbilder dekonstruierten. Andere Fotografen, wie Peter Weibel und Günther Selichar, experimentieren mit den Techniken und Materialien der Fotografie selbst. Die Ausstellung zeigt auch konstruierte Wirklichkeiten von Künstlern wie Lois Renner und Constanze Ruhm und thematisiert den Übergang von analoger zu digitaler Fotografie. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Thema „Szenario“, das die Realität als narrative, filmische Wirklichkeit interpretiert. Zudem reflektieren Arbeiten von Manfred Willmann und Heimrad Bäcker die ländliche Struktur und Geschichte Österreichs. Der soziale Raum, behandelt von Künstlern wie Sabine Bitter, thematisiert Urbanität und das Verhältnis zwischen Mensch und Natur.