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"Nordsee ist Mordsee"

Sturmfluten und ihre Bedeutung für die Mentalitätsgeschichte der Friesen

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  • 455 stron
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Das Siedeln an den Flachküsten der südlichen Nordsee war stets riskant. Seit der letzten Eiszeit steigt der Meeresspiegel kontinuierlich, und die Nordwestwinde treiben bei Stürmen die „Mordsee“ an. Diese Angst vor Sturmfluten prägt die friesische Mentalitätsgeschichte und ist in der populären Überlieferung verankert. Die Arbeit verfolgt einen historischen Ansatz, fokussiert jedoch nicht auf eine detaillierte Chronologie, sondern darauf, wie die Friesen mit Sturmfluten umgegangen sind. Dabei werden mentalitätsgeschichtliche und psychologische Perspektiven herangezogen. Nach einem Überblick über die naturgeschichtliche und besiedlungsgeschichtliche Entwicklung der Region werden die Ursprünge der Friesen und die Entstehung der friesischen Freiheit im Mittelalter behandelt, die im kollektiven Gedächtnis lebendig bleiben. Der Hauptteil umfasst Erzählungen über Sturmflutkatastrophen, von mythologischen Erklärungen zum Durchbruch des Ärmelkanals bis hin zu den großen „Manndränken“ des Mittelalters und der Neuzeit sowie den Sturmfluten von 1962 und 1976. Das Buch endet mit einem Kapitel über den globalen Klimawandel und vergleicht öffentliche Reaktionen auf die Tsunami-Katastrophe von 2004 mit den Bewältigungsstrategien der Sturmfluten.

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"Nordsee ist Mordsee", Bernd Rieken

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
"Nordsee ist Mordsee"
Podtytuł
Sturmfluten und ihre Bedeutung für die Mentalitätsgeschichte der Friesen
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
455
ISBN10
3830914997
ISBN13
9783830914990
Seria
Opis
Das Siedeln an den Flachküsten der südlichen Nordsee war stets riskant. Seit der letzten Eiszeit steigt der Meeresspiegel kontinuierlich, und die Nordwestwinde treiben bei Stürmen die „Mordsee“ an. Diese Angst vor Sturmfluten prägt die friesische Mentalitätsgeschichte und ist in der populären Überlieferung verankert. Die Arbeit verfolgt einen historischen Ansatz, fokussiert jedoch nicht auf eine detaillierte Chronologie, sondern darauf, wie die Friesen mit Sturmfluten umgegangen sind. Dabei werden mentalitätsgeschichtliche und psychologische Perspektiven herangezogen. Nach einem Überblick über die naturgeschichtliche und besiedlungsgeschichtliche Entwicklung der Region werden die Ursprünge der Friesen und die Entstehung der friesischen Freiheit im Mittelalter behandelt, die im kollektiven Gedächtnis lebendig bleiben. Der Hauptteil umfasst Erzählungen über Sturmflutkatastrophen, von mythologischen Erklärungen zum Durchbruch des Ärmelkanals bis hin zu den großen „Manndränken“ des Mittelalters und der Neuzeit sowie den Sturmfluten von 1962 und 1976. Das Buch endet mit einem Kapitel über den globalen Klimawandel und vergleicht öffentliche Reaktionen auf die Tsunami-Katastrophe von 2004 mit den Bewältigungsstrategien der Sturmfluten.