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Poeten, Chronisten, Rebellen

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  • 317 stron
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In einer internationalen Auswahl präsentieren Poeten, Chronisten und Rebellen zeitgenössische Dokumentarfilmemacher aus aller Welt mit vielfältigen ästhetischen Ansätzen und gesellschaftspolitischen Anliegen. Ein „Netz“ aus Querverbindungen wird sichtbar, das sich von Japan bis Kolumbien und von Australien bis Österreich spannt. Missverständliche Vorstellungen vom Dokumentarfilm als „objektiv“ und „Repräsentation der Wirklichkeit“ werden hinterfragt. Die Frage nach dem Genre selbst wird thematisiert. Nach einer turbulenten historischen Entwicklung, die in den avantgardistischen Strömungen Cinéma Vérité und Cinéma Direct kulminierte, zeigt sich die besondere Prägung durch das Fernsehen und die Erwartung von „Nachrichten von der Wirklichkeit“. Die jüngste Renaissance des Dokumentarfilms auf Filmfestivals und in der Kinolandschaft verdeutlicht, dass dieses Genre und seine Protagonisten sich nicht einordnen lassen. Sie nutzen filmische Mittel, um Gesellschaftskritik, Regierungskritik und Geschichtsaufarbeitung zu betreiben. Zu den ausgewählten Filmemachern zählen Richard Dindo, Heddy Honigmann, Avi Mograbi, Ulrich Seidl, Dennis O'Rourke, Rithy Panh, Kim Longinotto, Trinh Min-ha, Thomas Heise, Volker Koepp und Patricio Guzmán. Ein exklusives Interview mit Dokumentarfilmspezialist Michael Rabiger ergänzt den theoretischen Rahmen.

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Poeten, Chronisten, Rebellen, Verena Teissl

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Poeten, Chronisten, Rebellen
Język
niemiecki
Wydawca
Schüren
Rok wydania
2006
Oprawa
miękka
Liczba stron
317
ISBN10
3894724110
ISBN13
9783894724115
Seria
Tagi
Teatr
Opis
In einer internationalen Auswahl präsentieren Poeten, Chronisten und Rebellen zeitgenössische Dokumentarfilmemacher aus aller Welt mit vielfältigen ästhetischen Ansätzen und gesellschaftspolitischen Anliegen. Ein „Netz“ aus Querverbindungen wird sichtbar, das sich von Japan bis Kolumbien und von Australien bis Österreich spannt. Missverständliche Vorstellungen vom Dokumentarfilm als „objektiv“ und „Repräsentation der Wirklichkeit“ werden hinterfragt. Die Frage nach dem Genre selbst wird thematisiert. Nach einer turbulenten historischen Entwicklung, die in den avantgardistischen Strömungen Cinéma Vérité und Cinéma Direct kulminierte, zeigt sich die besondere Prägung durch das Fernsehen und die Erwartung von „Nachrichten von der Wirklichkeit“. Die jüngste Renaissance des Dokumentarfilms auf Filmfestivals und in der Kinolandschaft verdeutlicht, dass dieses Genre und seine Protagonisten sich nicht einordnen lassen. Sie nutzen filmische Mittel, um Gesellschaftskritik, Regierungskritik und Geschichtsaufarbeitung zu betreiben. Zu den ausgewählten Filmemachern zählen Richard Dindo, Heddy Honigmann, Avi Mograbi, Ulrich Seidl, Dennis O'Rourke, Rithy Panh, Kim Longinotto, Trinh Min-ha, Thomas Heise, Volker Koepp und Patricio Guzmán. Ein exklusives Interview mit Dokumentarfilmspezialist Michael Rabiger ergänzt den theoretischen Rahmen.