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Hamit

Tagebuch 1990

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Es ist leichter fortzugehen als zurückzukehren. Hamit ist der dritte Band von Walter Kempowskis persönlichen Tagebüchern. Im Jahr 1990, dem Jahr nach dem Mauerfall, kehrt er in seine Geburtsstadt Rostock zurück. Diese Rückkehr ist eine langsame, oft quälende, aber auch tief bewegende Annäherung. Zunächst begleitet von seinem Bruder, der einen Panzer aus Kälte braucht, um das elterliche Haus zu ertragen, konfrontiert Kempowski die Erinnerungen an den Tod des Vaters und seine eigene Verhaftung nach dem Krieg, die ihn für acht Jahre nach Bautzen brachte. Parallel zu seiner persönlichen Reise verfolgt er die Annäherung der beiden deutschen Staaten, gefangen zwischen Angst und Aufbruchstimmung. 1990 markiert auch die Fertigstellung seines ersten Tagebuches, „Sirius“, und eine intensive Auseinandersetzung mit dem kollektiven Gedächtnis in „Das Echolot“. In „Hamit“ gelingt es Kempowski, Alltag und Politik, Schreiben und Erinnern, Träume und präzise Beobachtungen eindrucksvoll zu verbinden. In der Konfrontation mit Rostock verarbeitet er seine Herkunft und traumatische Erfahrungen und betrachtet das, was Heimat sein könnte, aus verschiedenen Perspektiven. Am Ende bleibt ihm von der Heimat nicht mehr und nicht weniger als Heimweh.

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Hamit, Walter Kempowski

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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3,5
Dobra
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Tytuł
Hamit
Podtytuł
Tagebuch 1990
Język
niemiecki
Wydawca
Knaus
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
ISBN10
3813502279
ISBN13
9783813502275
Seria
Kategorie
Ocena
3,5 z 5
Opis
Es ist leichter fortzugehen als zurückzukehren. Hamit ist der dritte Band von Walter Kempowskis persönlichen Tagebüchern. Im Jahr 1990, dem Jahr nach dem Mauerfall, kehrt er in seine Geburtsstadt Rostock zurück. Diese Rückkehr ist eine langsame, oft quälende, aber auch tief bewegende Annäherung. Zunächst begleitet von seinem Bruder, der einen Panzer aus Kälte braucht, um das elterliche Haus zu ertragen, konfrontiert Kempowski die Erinnerungen an den Tod des Vaters und seine eigene Verhaftung nach dem Krieg, die ihn für acht Jahre nach Bautzen brachte. Parallel zu seiner persönlichen Reise verfolgt er die Annäherung der beiden deutschen Staaten, gefangen zwischen Angst und Aufbruchstimmung. 1990 markiert auch die Fertigstellung seines ersten Tagebuches, „Sirius“, und eine intensive Auseinandersetzung mit dem kollektiven Gedächtnis in „Das Echolot“. In „Hamit“ gelingt es Kempowski, Alltag und Politik, Schreiben und Erinnern, Träume und präzise Beobachtungen eindrucksvoll zu verbinden. In der Konfrontation mit Rostock verarbeitet er seine Herkunft und traumatische Erfahrungen und betrachtet das, was Heimat sein könnte, aus verschiedenen Perspektiven. Am Ende bleibt ihm von der Heimat nicht mehr und nicht weniger als Heimweh.