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Die Ritualtradition der Ambazzi

Eine philologische Bearbeitung und entstehungsgeschichtliche Analyse der Ritualtexte CTH 391, CTH 429 und CTH 463

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  • 449 stron
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Innerhalb der hethitischen keilschriftlichen Überlieferung aus Bogazköy existieren zahlreiche Beschwörungsritualtexte, die bestimmten ritualkundigen Personen zugeordnet sind. Diese Studie versammelt und analysiert eine Gruppe von Ritualtexten, die vermutlich auf eine Frau namens Ambazzi zurückgeführt werden. Der Fokus liegt auf der entstehungsgeschichtlichen Analyse der Texte, wobei die Autorin die Beziehung zwischen Ritualtext, ritueller Praxis und den Schreiber untersucht. Zudem wird das Verhältnis der bearbeiteten Texte zueinander beleuchtet. Die Texte werden datiert und einer literarischen sowie inhaltlichen Analyse unterzogen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten. Es zeigt sich, dass die Texte eine lange Entstehungsgeschichte durchlaufen haben und umfangreiche redaktionelle Veränderungen erfahren haben. Das Verhältnis zwischen Ambazzi und den Ritualtexten ist somit weniger eng als bisher angenommen. Beispielsweise geht CTH 463 im Kern auf mesopotamische Traditionen zurück und zählt zur Übersetzungsliteratur. Die Namensangabe im Incipit folgt hethitischer Konvention und ist nicht als „Verfasserschaft“ zu werten. Auch bei anderen Texten kann die Autorin nachweisen, dass sie lediglich im Kern eine mündliche Überlieferung von Ambazzi bewahrt haben.

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Die Ritualtradition der Ambazzi, Birgit Christiansen

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Ritualtradition der Ambazzi
Podtytuł
Eine philologische Bearbeitung und entstehungsgeschichtliche Analyse der Ritualtexte CTH 391, CTH 429 und CTH 463
Język
niemiecki
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Liczba stron
449
ISBN10
344705333X
ISBN13
9783447053334
Seria
Opis
Innerhalb der hethitischen keilschriftlichen Überlieferung aus Bogazköy existieren zahlreiche Beschwörungsritualtexte, die bestimmten ritualkundigen Personen zugeordnet sind. Diese Studie versammelt und analysiert eine Gruppe von Ritualtexten, die vermutlich auf eine Frau namens Ambazzi zurückgeführt werden. Der Fokus liegt auf der entstehungsgeschichtlichen Analyse der Texte, wobei die Autorin die Beziehung zwischen Ritualtext, ritueller Praxis und den Schreiber untersucht. Zudem wird das Verhältnis der bearbeiteten Texte zueinander beleuchtet. Die Texte werden datiert und einer literarischen sowie inhaltlichen Analyse unterzogen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten. Es zeigt sich, dass die Texte eine lange Entstehungsgeschichte durchlaufen haben und umfangreiche redaktionelle Veränderungen erfahren haben. Das Verhältnis zwischen Ambazzi und den Ritualtexten ist somit weniger eng als bisher angenommen. Beispielsweise geht CTH 463 im Kern auf mesopotamische Traditionen zurück und zählt zur Übersetzungsliteratur. Die Namensangabe im Incipit folgt hethitischer Konvention und ist nicht als „Verfasserschaft“ zu werten. Auch bei anderen Texten kann die Autorin nachweisen, dass sie lediglich im Kern eine mündliche Überlieferung von Ambazzi bewahrt haben.