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Der Krieg als Seelsorge

Kirche und Volksfrömmigkeit im Ersten Weltkrieg

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  • 456 stron
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KIRCHE UND KRIEG - IN DEN AUGEN VIELER MENSCHEN EINE UNHEILIGE ALLIANZ. In den letzten Jahren hat der „Kampf der Kulturen“ die Diskussion über religiöse Fundamentalismen und deren kriegerisches Potenzial verstärkt. Im Kontext des Ersten Weltkriegs prägt das Bild von Priestern, die an den Fronten für den Sieg beten und Kanonen segnen, das kollektive Gedächtnis. In den Gemeinden waren Geistliche jedoch mit der praktischen Kriegsseelsorge betraut. Sie erlebten den religiösen Enthusiasmus zu Kriegsbeginn und die darauf folgende Entfremdung von der Amtskirche hautnah. Der Band untersucht, wie religiöse Werte und Weltbilder die Verarbeitung der Kriegserfahrung in der Tiroler Bevölkerung beeinflussten. Die Themen umfassen theoretische und methodische Grundlagen, politische und kulturelle Wurzeln der katholischen Lebenswelt in Tirol um 1900, die Grenzen der Kriegsbegeisterung, die bischöfliche Verkündigung zum Krieg, verschiedene Formen der Kriegsseelsorge, den Krieg gegen Italien, die Rolle von Bischof Endrici und die Freiheit der Kirche, sowie die gesellschaftlichen Krisenerscheinungen und Reformbestrebungen des Klerus im Krieg. Der Autor hat weitere Werke im Universitätsverlag Wagner veröffentlicht, darunter „Stilles Heldentum? Wirtschafts- und Sozialgeschichte Tirols im Ersten Weltkrieg“.

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Der Krieg als Seelsorge, Matthias Rettenwander

Język
Rok wydania
2006
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Tytuł
Der Krieg als Seelsorge
Podtytuł
Kirche und Volksfrömmigkeit im Ersten Weltkrieg
Język
niemiecki
Wydawca
Wagner
Rok wydania
2006
Liczba stron
456
ISBN10
3703004061
ISBN13
9783703004063
Seria
Tagi
Opis
KIRCHE UND KRIEG - IN DEN AUGEN VIELER MENSCHEN EINE UNHEILIGE ALLIANZ. In den letzten Jahren hat der „Kampf der Kulturen“ die Diskussion über religiöse Fundamentalismen und deren kriegerisches Potenzial verstärkt. Im Kontext des Ersten Weltkriegs prägt das Bild von Priestern, die an den Fronten für den Sieg beten und Kanonen segnen, das kollektive Gedächtnis. In den Gemeinden waren Geistliche jedoch mit der praktischen Kriegsseelsorge betraut. Sie erlebten den religiösen Enthusiasmus zu Kriegsbeginn und die darauf folgende Entfremdung von der Amtskirche hautnah. Der Band untersucht, wie religiöse Werte und Weltbilder die Verarbeitung der Kriegserfahrung in der Tiroler Bevölkerung beeinflussten. Die Themen umfassen theoretische und methodische Grundlagen, politische und kulturelle Wurzeln der katholischen Lebenswelt in Tirol um 1900, die Grenzen der Kriegsbegeisterung, die bischöfliche Verkündigung zum Krieg, verschiedene Formen der Kriegsseelsorge, den Krieg gegen Italien, die Rolle von Bischof Endrici und die Freiheit der Kirche, sowie die gesellschaftlichen Krisenerscheinungen und Reformbestrebungen des Klerus im Krieg. Der Autor hat weitere Werke im Universitätsverlag Wagner veröffentlicht, darunter „Stilles Heldentum? Wirtschafts- und Sozialgeschichte Tirols im Ersten Weltkrieg“.