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Shivas Töchter

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Morde an Frauen um der Mitgift willen, Vergewaltigungen für die Familienehre – solche Meldungen gehören zu den wenigen Nachrichten über Frauen in Indien, die das europäische Publikum erreichen. Daneben stehen die romantischen Hochzeiten in den Bollywood-Filmen, die prachtvollen Frauenskulpturen an indischen Tempeln. Das zwiespältige Bild verstört und macht zugleich deutlich, wie wenig wir über das Leben und die Traditionen der Frauen auf diesem unglaublich vielfältigen Subkontinent wissen. Wilfried Westphal geht den Sitten nach, die auf Europäer so widersprüchlich wirken, und zeichnet die Stellung der Frauen in der indischen Kultur anhand historischer und moderner Zeugnisse nach. Er zeigt, wie verschiedene Traditionen sich im Lauf der Geschichte überkreuzen, Phasen größerer Freiheit und Selbständigkeit sich mit solchen von Unterdrückung und Geringschätzung ablösen. Sie alle tragen zu dem verwirrenden Bild bei, das sich uns heute bietet, und das man verstehen muß, ehe man urteilen oder etwas ändern kann.

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Shivas Töchter, Wilfried Westphal

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Shivas Töchter
Język
niemiecki
Wydawca
Thorbecke
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Liczba stron
368
ISBN10
3799501681
ISBN13
9783799501682
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Morde an Frauen um der Mitgift willen, Vergewaltigungen für die Familienehre – solche Meldungen gehören zu den wenigen Nachrichten über Frauen in Indien, die das europäische Publikum erreichen. Daneben stehen die romantischen Hochzeiten in den Bollywood-Filmen, die prachtvollen Frauenskulpturen an indischen Tempeln. Das zwiespältige Bild verstört und macht zugleich deutlich, wie wenig wir über das Leben und die Traditionen der Frauen auf diesem unglaublich vielfältigen Subkontinent wissen. Wilfried Westphal geht den Sitten nach, die auf Europäer so widersprüchlich wirken, und zeichnet die Stellung der Frauen in der indischen Kultur anhand historischer und moderner Zeugnisse nach. Er zeigt, wie verschiedene Traditionen sich im Lauf der Geschichte überkreuzen, Phasen größerer Freiheit und Selbständigkeit sich mit solchen von Unterdrückung und Geringschätzung ablösen. Sie alle tragen zu dem verwirrenden Bild bei, das sich uns heute bietet, und das man verstehen muß, ehe man urteilen oder etwas ändern kann.