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Entlang der Weißeritz

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  • 160 stron
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Am 12. August 2002 öffnete sich über dem östlichen Erzgebirge ein unheimlicher Regenhimmel, der die Weißeritz in einen reißenden, braunen Strom verwandelte. Straßen wurden unterspült, Eisenbahnschienen und Häuser wegrissen, während die Talsperren drohten überzulaufen. Der Dresdner Hauptbahnhof stand unter Wasser, und das kleine Flüsschen Weißeritz wurde über Nacht in ganz Deutschland bekannt. Heute sind die Wunden geheilt, und die Weißeritz hat sich in ihre Flussläufe zurückgefunden. Vor ihrer Vereinigung führten die Rote und Wilde Weißeritz ein eigenwilliges Dasein. Während die Rote Weißeritz sich mit Dörfern und Städten anfreundete und von Straßen, Bahngleisen und Industrie gesäumt wurde, fand die Wilde Weißeritz Ruhe in Wäldern und Wiesen. In ihren frühen Tagen trieben beide Flüsse Wassermühlen an und transportierten Holz aus dem Gebirge bis vor die Tore Dresdens. Sie schleppten zwar keine langen Flöße, aber tausende Stücke Scheitholz, die als bevorzugtes Brennmaterial in der Stadt benötigt wurden. Diese Dienstbarkeit nahm ab Mitte des 19. Jahrhunderts ab, und die letzte Flößerei auf der Wilden Weißeritz fand 1875 statt. Der Bildband stellt das Gebiet der beiden Weißeritzen umfassend dar und bietet eine Zeitreise zwischen den letzten Monaten der DDR und der Gegenwart.

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Entlang der Weißeritz, Wolfgang Thomas

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Entlang der Weißeritz
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
160
ISBN10
3937496181
ISBN13
9783937496184
Seria
Opis
Am 12. August 2002 öffnete sich über dem östlichen Erzgebirge ein unheimlicher Regenhimmel, der die Weißeritz in einen reißenden, braunen Strom verwandelte. Straßen wurden unterspült, Eisenbahnschienen und Häuser wegrissen, während die Talsperren drohten überzulaufen. Der Dresdner Hauptbahnhof stand unter Wasser, und das kleine Flüsschen Weißeritz wurde über Nacht in ganz Deutschland bekannt. Heute sind die Wunden geheilt, und die Weißeritz hat sich in ihre Flussläufe zurückgefunden. Vor ihrer Vereinigung führten die Rote und Wilde Weißeritz ein eigenwilliges Dasein. Während die Rote Weißeritz sich mit Dörfern und Städten anfreundete und von Straßen, Bahngleisen und Industrie gesäumt wurde, fand die Wilde Weißeritz Ruhe in Wäldern und Wiesen. In ihren frühen Tagen trieben beide Flüsse Wassermühlen an und transportierten Holz aus dem Gebirge bis vor die Tore Dresdens. Sie schleppten zwar keine langen Flöße, aber tausende Stücke Scheitholz, die als bevorzugtes Brennmaterial in der Stadt benötigt wurden. Diese Dienstbarkeit nahm ab Mitte des 19. Jahrhunderts ab, und die letzte Flößerei auf der Wilden Weißeritz fand 1875 statt. Der Bildband stellt das Gebiet der beiden Weißeritzen umfassend dar und bietet eine Zeitreise zwischen den letzten Monaten der DDR und der Gegenwart.