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Die permanente Avantgarde?

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Längst zählt der Surrealismus zu den kanonisierten Strömungen der Zwischenkriegs-Avantgarden. Das gilt auch für seine tschechische Ausprägung, die zu Beginn der 1930er Jahre die aus Paris kommenden Signale in eine eigenständige und bedeutsame künstlerische Theorie und Praxis umwandelte. Bemerkenswert ist darüber hinaus deren Konstanz, wenn nicht gar Permanenz. Seit mehr als siebzig Jahren besteht in Prag eine surrealistische Gruppe, die sich bis heute in ihren künstlerischen Produkten wie theoretisch-politischen Positionen als Sachverwalter der klassischen Avantgarden und kritischer Erbe ihrer Errungenschaften betrachtet. Im vorliegenden Buch wird der Versuch unternommen, die Geschichte des tschechischen Surrealismus im Blick auf Literatur, Film und Theorie nachzuzeichnen und seine Relevanz für heutige Bestimmungen von »Avantgarde« herauszuarbeiten. Diskutiert werden unter anderem namhafte Theoretiker und Künstler wie Jan Mukaovsky, Karel Teige oder Jan Svankmajer. Besonderes Augenmerk gilt dabei Funktion und Status der »Dissidenz«, die die tschechische Gruppe von Anfang an im Verhältnis zur ästhetischen wie politischen Hegemonie kennzeichnet.

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Die permanente Avantgarde?, Anja Tippner

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die permanente Avantgarde?
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
325
ISBN10
3412074063
ISBN13
9783412074067
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Längst zählt der Surrealismus zu den kanonisierten Strömungen der Zwischenkriegs-Avantgarden. Das gilt auch für seine tschechische Ausprägung, die zu Beginn der 1930er Jahre die aus Paris kommenden Signale in eine eigenständige und bedeutsame künstlerische Theorie und Praxis umwandelte. Bemerkenswert ist darüber hinaus deren Konstanz, wenn nicht gar Permanenz. Seit mehr als siebzig Jahren besteht in Prag eine surrealistische Gruppe, die sich bis heute in ihren künstlerischen Produkten wie theoretisch-politischen Positionen als Sachverwalter der klassischen Avantgarden und kritischer Erbe ihrer Errungenschaften betrachtet. Im vorliegenden Buch wird der Versuch unternommen, die Geschichte des tschechischen Surrealismus im Blick auf Literatur, Film und Theorie nachzuzeichnen und seine Relevanz für heutige Bestimmungen von »Avantgarde« herauszuarbeiten. Diskutiert werden unter anderem namhafte Theoretiker und Künstler wie Jan Mukaovsky, Karel Teige oder Jan Svankmajer. Besonderes Augenmerk gilt dabei Funktion und Status der »Dissidenz«, die die tschechische Gruppe von Anfang an im Verhältnis zur ästhetischen wie politischen Hegemonie kennzeichnet.