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Die Weisse Rose war nur der Anfang

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Unter dem Namen „Die Weisse Rose“ riefen Hans Scholl und Alexander Schmorell im Sommer 1942 mit Flugblättern zum Widerstand gegen den nationalsozialistischen Staat auf. Nach dem Krieg wurde dieser Begriff zum Synonym für den Widerstandskreis um die Geschwister Scholl, der zum Symbol des antinazistischen Widerstands avancierte. Die Ereignisse zwischen der personellen Erweiterung des Kreises, den Aktionen sowie den Verhaftungen und Todesurteilen im Jahr 1943 sind in zahlreichen Publikationen, Filmen und Dokumentationen behandelt worden. Oft wurde dabei die Suche nach historischer Wahrheit einer mythischen Idealisierung geopfert. Auch die historische Forschung hat viele Fragen offen gelassen oder undifferenziert beantwortet. Die vorliegende Gesamtdarstellung schließt bestehende Lücken und eröffnet neue Perspektiven auf die „Weisse Rose“. Der Autor skizziert kenntnisreich Porträts der Akteure und beleuchtet ihre Motive und Beziehungen. Er fragt nach den Einflüssen durch Mentoren und verfolgt den Verlauf des Widerstands, wobei er erstmals die Gesamtstruktur des Kreises umfassend betrachtet. Durch die Auswertung umfangreichen, teils unbekannten Quellenmaterials entsteht ein Bild des Widerstandskreises, das die großen Leistungen und menschlichen Schwächen der Studenten ohne den Schleier des Legendären darstellt.

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Die Weisse Rose war nur der Anfang, Sönke Zankel

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Weisse Rose war nur der Anfang
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Liczba stron
215
ISBN10
3412092061
ISBN13
9783412092061
Seria
Tagi
Opis
Unter dem Namen „Die Weisse Rose“ riefen Hans Scholl und Alexander Schmorell im Sommer 1942 mit Flugblättern zum Widerstand gegen den nationalsozialistischen Staat auf. Nach dem Krieg wurde dieser Begriff zum Synonym für den Widerstandskreis um die Geschwister Scholl, der zum Symbol des antinazistischen Widerstands avancierte. Die Ereignisse zwischen der personellen Erweiterung des Kreises, den Aktionen sowie den Verhaftungen und Todesurteilen im Jahr 1943 sind in zahlreichen Publikationen, Filmen und Dokumentationen behandelt worden. Oft wurde dabei die Suche nach historischer Wahrheit einer mythischen Idealisierung geopfert. Auch die historische Forschung hat viele Fragen offen gelassen oder undifferenziert beantwortet. Die vorliegende Gesamtdarstellung schließt bestehende Lücken und eröffnet neue Perspektiven auf die „Weisse Rose“. Der Autor skizziert kenntnisreich Porträts der Akteure und beleuchtet ihre Motive und Beziehungen. Er fragt nach den Einflüssen durch Mentoren und verfolgt den Verlauf des Widerstands, wobei er erstmals die Gesamtstruktur des Kreises umfassend betrachtet. Durch die Auswertung umfangreichen, teils unbekannten Quellenmaterials entsteht ein Bild des Widerstandskreises, das die großen Leistungen und menschlichen Schwächen der Studenten ohne den Schleier des Legendären darstellt.