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Asien heute

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Unsere Welt bewegt sich nicht geradlinig auf eine friedliche und gerechte Universalordnung zu. Der westliche Rationalisierungsprozess, Teil des Globalisierungsparadigmas, führt nicht zu einer Humanisierung des Menschen. Obwohl es einen Demokratisierungstrend gibt, insbesondere in Ost- und Südosteuropa, zeigt sich, dass das Modell nicht überall umsetzbar ist, wie die Beispiele Irak und Afghanistan verdeutlichen. Das globale Demokratisierungspotential scheint erschöpft, ohne jedoch als Ideal aufgegeben zu werden. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Band verschiedene Konfliktfelder in Asien untersucht. Dazu gehören bilaterale staatliche Auseinandersetzungen wie Taiwan/China und Kaschmir zwischen Indien und Pakistan sowie die Probleme autochthoner Gruppen in besetzten Gebieten, etwa die tibetischen Viehzüchter in China. Religiöse Konfrontationen, wie Hindus vs. Muslime in Indien und Muslime vs. Buddhisten in Ladakh, werden ebenso thematisiert wie der Konflikt zwischen Islam und säkularem Staat in Zentralasien und der Kampf um die identitätsstiftende Deutung der Vergangenheit, etwa in japanischen Schulbüchern. Besonders interessant sind auch die neuen Konflikte, die aus der Globalisierung selbst entstehen, wie in Kambodscha und Thailand.

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Asien heute, Stephan Conermann

Język
Rok wydania
2007
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Tytuł
Asien heute
Język
niemiecki
Wydawca
EB-Verl.
Rok wydania
2007
Liczba stron
267
ISBN10
3936912556
ISBN13
9783936912555
Seria
Tagi
Opis
Unsere Welt bewegt sich nicht geradlinig auf eine friedliche und gerechte Universalordnung zu. Der westliche Rationalisierungsprozess, Teil des Globalisierungsparadigmas, führt nicht zu einer Humanisierung des Menschen. Obwohl es einen Demokratisierungstrend gibt, insbesondere in Ost- und Südosteuropa, zeigt sich, dass das Modell nicht überall umsetzbar ist, wie die Beispiele Irak und Afghanistan verdeutlichen. Das globale Demokratisierungspotential scheint erschöpft, ohne jedoch als Ideal aufgegeben zu werden. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Band verschiedene Konfliktfelder in Asien untersucht. Dazu gehören bilaterale staatliche Auseinandersetzungen wie Taiwan/China und Kaschmir zwischen Indien und Pakistan sowie die Probleme autochthoner Gruppen in besetzten Gebieten, etwa die tibetischen Viehzüchter in China. Religiöse Konfrontationen, wie Hindus vs. Muslime in Indien und Muslime vs. Buddhisten in Ladakh, werden ebenso thematisiert wie der Konflikt zwischen Islam und säkularem Staat in Zentralasien und der Kampf um die identitätsstiftende Deutung der Vergangenheit, etwa in japanischen Schulbüchern. Besonders interessant sind auch die neuen Konflikte, die aus der Globalisierung selbst entstehen, wie in Kambodscha und Thailand.