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Zurückbleiben

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  • 220 stron
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Historische Migrationsforschung konzentriert sich oft auf die Wandernden, während die Auswirkungen auf die Zurückbleibenden vernachlässigt werden. Dieses Forschungsfeld ist weitreichend und wenig erkundet. Der Band untersucht die vielfältigen Dimensionen des Themas von der Antike bis zur Gegenwart, einschließlich Abschied und den Folgen für Frauen, Familien und Gesellschaften. Migrationen beeinflussten soziale Netzwerke, Hierarchien und Heiratschancen. Das Weggehen anderer weckte Utopien und Sehnsüchte und veränderte die Perspektiven der Zurückgebliebenen. Der Inhalt ermutigt zu einem migrationshistorischen Perspektivenwechsel. Das Vorwort von Andreas Gestrich und Marita Krauss thematisiert das Zurückbleiben als vernachlässigten Teil der Migrationsgeschichte. Marita Krauss behandelt das Abschiednehmen während der NS-Zeit, während Ortwin Pelc die Verabschiedung von Auswanderern in der Kunst und Fotografie beleuchtet. Sabine Geldsetzer und Brigitte Kasten analysieren die Reaktionen von Frauen auf männliche Verwandte, die an Kreuzzügen teilnehmen wollten. Claus Rech untersucht die Lebensverhältnisse von Frauen von Arbeitsmigranten in Eisenschmitt, und Annette Puckhaber thematisiert jüdische Kindertransporte nach Großbritannien. Elisabeth Herrmann-Otto und Reinhard Buthmann beleuchten die Auswirkungen der römischen Expansionspolitik und das Zurückbleiben in der DDR.

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Zurückbleiben, Andreas Gestrich

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Zurückbleiben
Język
niemiecki
Wydawca
Steiner
Rok wydania
2006
Oprawa
miękka
Liczba stron
220
ISBN10
3515089403
ISBN13
9783515089401
Seria
Opis
Historische Migrationsforschung konzentriert sich oft auf die Wandernden, während die Auswirkungen auf die Zurückbleibenden vernachlässigt werden. Dieses Forschungsfeld ist weitreichend und wenig erkundet. Der Band untersucht die vielfältigen Dimensionen des Themas von der Antike bis zur Gegenwart, einschließlich Abschied und den Folgen für Frauen, Familien und Gesellschaften. Migrationen beeinflussten soziale Netzwerke, Hierarchien und Heiratschancen. Das Weggehen anderer weckte Utopien und Sehnsüchte und veränderte die Perspektiven der Zurückgebliebenen. Der Inhalt ermutigt zu einem migrationshistorischen Perspektivenwechsel. Das Vorwort von Andreas Gestrich und Marita Krauss thematisiert das Zurückbleiben als vernachlässigten Teil der Migrationsgeschichte. Marita Krauss behandelt das Abschiednehmen während der NS-Zeit, während Ortwin Pelc die Verabschiedung von Auswanderern in der Kunst und Fotografie beleuchtet. Sabine Geldsetzer und Brigitte Kasten analysieren die Reaktionen von Frauen auf männliche Verwandte, die an Kreuzzügen teilnehmen wollten. Claus Rech untersucht die Lebensverhältnisse von Frauen von Arbeitsmigranten in Eisenschmitt, und Annette Puckhaber thematisiert jüdische Kindertransporte nach Großbritannien. Elisabeth Herrmann-Otto und Reinhard Buthmann beleuchten die Auswirkungen der römischen Expansionspolitik und das Zurückbleiben in der DDR.