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Byzanz in Disentis

Die Reste einer plastisch unterlegten Monumentalmalerei byzantinischer Provenienz des 8. Jahrhunderst aus dem Kloster Disentis. Schlüsselergebnisse der Forschung.

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Das Fundgut der archäologischen Grabungen im Kloster Disentis umfasst rund 12000 bemalte Kalkmörtelfragmente, die von einer weitgehend plastisch unterlegten, den ganzen Kircheninnenraum bedeckenden Wandmalerei aus dem 8. Jahrhundert zeugen. Die Funde repräsentieren eine vielteilige, weitgehend stuckierte frühbyzantinische Monumentalmalerei von hoher technischer und künstlerischer Qualität, zu der mindestens 150 überlebensgrosse Heiligenfiguren gehören. Dargestellt waren u. a. ein mehrteiliges Weltgericht und der Tod der Mutter Gottes (Koimesis). Diese beiden sensationellen Disentiser Ikonen sind die ältesten materiell fassbaren Ausführungen des betreffenden Bildtyps. Die bislang rätselhaften Fragmente frühbyzantinischer Provenienz werden durch die vorliegende, reich bebilderte Darstellung zu einer neuen und aussagekräftigen Quelle aus der Frühzeit Europas erschlossen.

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Byzanz in Disentis, Walter Studer

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Byzanz in Disentis
Podtytuł
Die Reste einer plastisch unterlegten Monumentalmalerei byzantinischer Provenienz des 8. Jahrhunderst aus dem Kloster Disentis. Schlüsselergebnisse der Forschung.
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
271
ISBN10
3728131105
ISBN13
9783728131102
Seria
Opis
Das Fundgut der archäologischen Grabungen im Kloster Disentis umfasst rund 12000 bemalte Kalkmörtelfragmente, die von einer weitgehend plastisch unterlegten, den ganzen Kircheninnenraum bedeckenden Wandmalerei aus dem 8. Jahrhundert zeugen. Die Funde repräsentieren eine vielteilige, weitgehend stuckierte frühbyzantinische Monumentalmalerei von hoher technischer und künstlerischer Qualität, zu der mindestens 150 überlebensgrosse Heiligenfiguren gehören. Dargestellt waren u. a. ein mehrteiliges Weltgericht und der Tod der Mutter Gottes (Koimesis). Diese beiden sensationellen Disentiser Ikonen sind die ältesten materiell fassbaren Ausführungen des betreffenden Bildtyps. Die bislang rätselhaften Fragmente frühbyzantinischer Provenienz werden durch die vorliegende, reich bebilderte Darstellung zu einer neuen und aussagekräftigen Quelle aus der Frühzeit Europas erschlossen.