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Nach dem Wirtschaftswunder

Der Gewerkschafter, Politiker und Unternehmer Hans Matthöfer

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  • 797 stron
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Werner Abelshauser erschließt die Welt eines Mannes, der wie kein zweiter die Praxis des demokratischen Sozialismus verkörpert. Viele der Herausforderungen, die sich Hans Matthöfer stellten, sind noch immer akut, seine Antworten immer noch aktuell. Sein facettenreiches Leben erlaubt es, die Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik aus biographischer Perspektive neu zu schreiben. Der 1925 geborene Arbeitersohn war Lehrling, Soldat, Student, Publizist, Diplomat, Leiter der Bildungsabteilung der IG-Metall, Bundestagsabgeordneter, Kämpfer gegen das Franco-Regime, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Forschungsminister, Finanzminister, Postminister, Schatzmeister der SPD, Chef der Gewerkschaftsholding BGAG, Aufsichtsrat und Wirtschaftsberater, kurz, eine Schlüsselfigur der alten Bundesrepublik. Auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere trennte ihn nur ein Herzschlag vom Kanzleramt. Aus seinen Niederlagen – etwa dem Versuch, die Arbeiterschaft durch betriebsnahe Gewerk-schaftspolitik zu mobilisieren (1965) oder mit einer Ökosteuer (1982) die Scheidung von „rot“ und „grün“Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1945" abzuwenden – lässt sich ebenso viel lernen wie aus seinen Erfolgen. Die Demokratisierung Spaniens, die Humanisierung der Arbeitswelt, der Kampf gegen die Weltwirtschaftskrise der siebziger Jahre und die Rettung des Gewerkschaftsvermögens stehen beispielhaft dafür.

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Nach dem Wirtschaftswunder, Werner Abelshauser

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Nach dem Wirtschaftswunder
Podtytuł
Der Gewerkschafter, Politiker und Unternehmer Hans Matthöfer
Język
niemiecki
Wydawca
Dietz
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
797
ISBN10
3801241718
ISBN13
9783801241711
Seria
Tagi
Opis
Werner Abelshauser erschließt die Welt eines Mannes, der wie kein zweiter die Praxis des demokratischen Sozialismus verkörpert. Viele der Herausforderungen, die sich Hans Matthöfer stellten, sind noch immer akut, seine Antworten immer noch aktuell. Sein facettenreiches Leben erlaubt es, die Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik aus biographischer Perspektive neu zu schreiben. Der 1925 geborene Arbeitersohn war Lehrling, Soldat, Student, Publizist, Diplomat, Leiter der Bildungsabteilung der IG-Metall, Bundestagsabgeordneter, Kämpfer gegen das Franco-Regime, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Forschungsminister, Finanzminister, Postminister, Schatzmeister der SPD, Chef der Gewerkschaftsholding BGAG, Aufsichtsrat und Wirtschaftsberater, kurz, eine Schlüsselfigur der alten Bundesrepublik. Auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere trennte ihn nur ein Herzschlag vom Kanzleramt. Aus seinen Niederlagen – etwa dem Versuch, die Arbeiterschaft durch betriebsnahe Gewerk-schaftspolitik zu mobilisieren (1965) oder mit einer Ökosteuer (1982) die Scheidung von „rot“ und „grün“Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1945" abzuwenden – lässt sich ebenso viel lernen wie aus seinen Erfolgen. Die Demokratisierung Spaniens, die Humanisierung der Arbeitswelt, der Kampf gegen die Weltwirtschaftskrise der siebziger Jahre und die Rettung des Gewerkschaftsvermögens stehen beispielhaft dafür.