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Die neue Kraft der Rituale

Sammelband der Vorträge des Studium Generale der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg im Wintersemester 2005/2006

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Die Geschichte des Begriffs „Ritual“ ist eine Geschichte der Emanzipation. Ursprünglich galten Rituale als starr und unveränderlich, was ihre wissenschaftliche Erforschung erschwerte. Seit den 1970er Jahren hat sich diese Sichtweise gewandelt, und das kreative Potenzial von Ritualen wird zunehmend erkannt. Forscher betrachten Variationen, Modifikationen, Autorschaft, Transfers und Transformationen von Ritualen innerhalb verschiedener Kulturen. Es zeigt sich, dass der Wandel in und durch Rituale ebenso konstant ist wie die rituelle Identität selbst. Das Neue ist ein konstitutiver Bestandteil von Ritualen, die keine klaren Grenzen aufweisen. Die Beiträge in diesem Band reflektieren diese Erkenntnisse und befassen sich mit grundlegenden Fragen der Ritualforschung, insbesondere in Bereichen, die sich oft den Ritualisierungen entziehen, wie Glauben, Liebe und Kunst. Die Themen reichen von religiösen Ritualen über die Rituale der Liebe und die künstlerische Praxis bis hin zu Machtritualen im Mittelalter. Auch die Rolle von Ritualen in der Politik und bei Übergangsriten wird behandelt. Die Vielfalt der Ansätze verdeutlicht die Komplexität und Relevanz von Ritualen in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten.

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Die neue Kraft der Rituale, Axel Michaels

Język
Rok wydania
2007
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Tytuł
Die neue Kraft der Rituale
Podtytuł
Sammelband der Vorträge des Studium Generale der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg im Wintersemester 2005/2006
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Liczba stron
292
ISBN10
3825353079
ISBN13
9783825353070
Seria
Opis
Die Geschichte des Begriffs „Ritual“ ist eine Geschichte der Emanzipation. Ursprünglich galten Rituale als starr und unveränderlich, was ihre wissenschaftliche Erforschung erschwerte. Seit den 1970er Jahren hat sich diese Sichtweise gewandelt, und das kreative Potenzial von Ritualen wird zunehmend erkannt. Forscher betrachten Variationen, Modifikationen, Autorschaft, Transfers und Transformationen von Ritualen innerhalb verschiedener Kulturen. Es zeigt sich, dass der Wandel in und durch Rituale ebenso konstant ist wie die rituelle Identität selbst. Das Neue ist ein konstitutiver Bestandteil von Ritualen, die keine klaren Grenzen aufweisen. Die Beiträge in diesem Band reflektieren diese Erkenntnisse und befassen sich mit grundlegenden Fragen der Ritualforschung, insbesondere in Bereichen, die sich oft den Ritualisierungen entziehen, wie Glauben, Liebe und Kunst. Die Themen reichen von religiösen Ritualen über die Rituale der Liebe und die künstlerische Praxis bis hin zu Machtritualen im Mittelalter. Auch die Rolle von Ritualen in der Politik und bei Übergangsriten wird behandelt. Die Vielfalt der Ansätze verdeutlicht die Komplexität und Relevanz von Ritualen in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten.