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Wilhelm von Gloeden - auch ich in Arkadien

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Um 1890 ließ sich der deutsche Fotograf Wilhelm von Gloeden auf Sizilien nieder, wo er neben Landschaften und Porträts vor allem – mehr oder weniger – unbekleidete halbwüchsige Männer in den antiken Ruinen fotografierte. Dies machte ihn zum Pionier der männlichen Aktfotografie und dank des florierenden Verkaufs seiner Prints schnell berühmt. Dabei stellte für Gloeden nicht nur die Sehnsucht nach Arkadien ein Leitmotiv dar. Ebenso wichtig war ihm die Tatsache, dass die jungen Männer eine pubertätsspezifische Homoerotik und einen erstaunlich freien Umgang mit dem Körper pflegten. Mit inszenatorischem Geschick stilisierte und veredelte er die sizilianischen Bauernjungen zu arkadischen Schönheiten, die noch heute beredtes Zeugnis ablegen über das Streben nach einem südlichen Lebensgefühl wie über den aufkeimenden Körperkult der damaligen Epoche. Wie im katholischen Sizilien eine solche Freizügigkeit möglich war und welche Bedeutung dieser frühen Form der Aktfotografie zukommt, beantworten die kultur- und fotohistorischen Beiträge dieses prächtig gestalteten Bildbandes. Mit rund 300 Aufnahmen von Gloeden und seinem Umfeld aus der Sammlung des Zürchers Heinz-Peter Barandun zeigt er ein eindrucksvolles Spektrum früher Fotokunst.

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Wilhelm von Gloeden - auch ich in Arkadien, Joseph Kiermeier-Debre

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wilhelm von Gloeden - auch ich in Arkadien
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
208
ISBN10
3412200654
ISBN13
9783412200657
Seria
Ocena
2 z 5
Opis
Um 1890 ließ sich der deutsche Fotograf Wilhelm von Gloeden auf Sizilien nieder, wo er neben Landschaften und Porträts vor allem – mehr oder weniger – unbekleidete halbwüchsige Männer in den antiken Ruinen fotografierte. Dies machte ihn zum Pionier der männlichen Aktfotografie und dank des florierenden Verkaufs seiner Prints schnell berühmt. Dabei stellte für Gloeden nicht nur die Sehnsucht nach Arkadien ein Leitmotiv dar. Ebenso wichtig war ihm die Tatsache, dass die jungen Männer eine pubertätsspezifische Homoerotik und einen erstaunlich freien Umgang mit dem Körper pflegten. Mit inszenatorischem Geschick stilisierte und veredelte er die sizilianischen Bauernjungen zu arkadischen Schönheiten, die noch heute beredtes Zeugnis ablegen über das Streben nach einem südlichen Lebensgefühl wie über den aufkeimenden Körperkult der damaligen Epoche. Wie im katholischen Sizilien eine solche Freizügigkeit möglich war und welche Bedeutung dieser frühen Form der Aktfotografie zukommt, beantworten die kultur- und fotohistorischen Beiträge dieses prächtig gestalteten Bildbandes. Mit rund 300 Aufnahmen von Gloeden und seinem Umfeld aus der Sammlung des Zürchers Heinz-Peter Barandun zeigt er ein eindrucksvolles Spektrum früher Fotokunst.