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... und Embryos fühlen doch!

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  • 139 stron
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Begonnen hatte es mit meinem Urgroßvater, gefolgt von Vater, Bruder, Onkel, Lehrer und Nachbarn – alle wollten sie sich an mir, dem willenlosen Frischfleisch, ein wenig Genuss verschaffen. Mit 14 Jahren wurde ich von einem 10 Jahre älteren Mann zum „Liebemachen“ verführt. Als ich nach dieser Erfahrung versuchte, mich von dem klebrigen Gefühl zu befreien, fragte ich mich: „Habe ich jetzt Liebe gemacht?“ Ja, hatte ich. Diese Treffen fanden jeden Donnerstag statt, bis ich mit 16 1/2 Jahren schwanger wurde. Ich schämte mich furchtbar, als mein Bauch kaum mehr hinter die Schulbank passte. Ich hasste diese Leibesfrucht und fragte mich, was mit Kindern passiert, die aus Vergewaltigungen entstehen. Haben sie es schwerer im Leben? Spüren sie das Unwillkommensein? Lieben sie ihre Mütter nicht? Oft ändert sich für eine Mutter alles, wenn sie ihr Kind in den Armen hält, aber reicht das für ein Kind, um die verlorene Zeit wettzumachen? Ein ganzes Leben lang kämpfte ich um meinen Sohn. Mit 46 Jahren entschied er sich, an einer psychischen Grenze angekommen, einige Zeit auf den Weltmeeren zu verbringen, um dem Druck des Alltags zu entfliehen. Am 1. März 2003 verabschiedete er sich, ohne Geld und mit wenig technischen Hilfsmitteln, und ich ahnte noch nicht, dass dies der Horrortrip meines Lebens werden würde.

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... und Embryos fühlen doch!, Susan Kunz

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
... und Embryos fühlen doch!
Język
niemiecki
Autorzy
Susan Kunz
Wydawca
Wagner
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
139
ISBN10
3866831579
ISBN13
9783866831575
Seria
Opis
Begonnen hatte es mit meinem Urgroßvater, gefolgt von Vater, Bruder, Onkel, Lehrer und Nachbarn – alle wollten sie sich an mir, dem willenlosen Frischfleisch, ein wenig Genuss verschaffen. Mit 14 Jahren wurde ich von einem 10 Jahre älteren Mann zum „Liebemachen“ verführt. Als ich nach dieser Erfahrung versuchte, mich von dem klebrigen Gefühl zu befreien, fragte ich mich: „Habe ich jetzt Liebe gemacht?“ Ja, hatte ich. Diese Treffen fanden jeden Donnerstag statt, bis ich mit 16 1/2 Jahren schwanger wurde. Ich schämte mich furchtbar, als mein Bauch kaum mehr hinter die Schulbank passte. Ich hasste diese Leibesfrucht und fragte mich, was mit Kindern passiert, die aus Vergewaltigungen entstehen. Haben sie es schwerer im Leben? Spüren sie das Unwillkommensein? Lieben sie ihre Mütter nicht? Oft ändert sich für eine Mutter alles, wenn sie ihr Kind in den Armen hält, aber reicht das für ein Kind, um die verlorene Zeit wettzumachen? Ein ganzes Leben lang kämpfte ich um meinen Sohn. Mit 46 Jahren entschied er sich, an einer psychischen Grenze angekommen, einige Zeit auf den Weltmeeren zu verbringen, um dem Druck des Alltags zu entfliehen. Am 1. März 2003 verabschiedete er sich, ohne Geld und mit wenig technischen Hilfsmitteln, und ich ahnte noch nicht, dass dies der Horrortrip meines Lebens werden würde.