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Das Schweigen der Seele. Das Sprechen des Körpers

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Die Debatte unter Psychoanalytikern über 'neue Pathologien' bei Kindern und Jugendlichen bezieht sich zunehmend auf Störungen wie Sucht, Bulimie, Identitätsstörungen und psychosomatische Erkrankungen. Klassische Neurosebilder verlieren an Bedeutung, während neue, schwerwiegende Primärstörungen, insbesondere narzisstische und autistische Störungen, in den Fokus rücken. Die Psychoanalyse hat sich auch auf erwachsene Patienten ausgeweitet, wobei immer mehr Ärzte psychoanalytische Ansätze bei psychotischen Störungen anwenden. Diese Entwicklung führt zu einer Fragmentierung der psychoanalytischen Schulen, die sich um spezifische Themen wie Objektbeziehungen und Ich-Störungen gruppieren. Zudem hat sich eine pragmatische Arbeitsteilung zwischen Medizin und Psychoanalyse etabliert, die oft ohne Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen biochemischen und psychodynamischen Behandlungen erfolgt. Ein wachsender humangenetischer Diskurs stellt die Psychoanalyse vor Herausforderungen, die sie oft passiv hinnimmt. Der anhaltende Dualismus von Körper und Seele im psychoanalytischen Denken hindert an einer konsequenten Neudefinition körperlicher Aspekte. Das Buch beleuchtet daher Ansätze von Autoren wie Lacan, Nasio, Aulagnier und Sami-Ali, die ein neues Denken des Körper-Seele-Verhältnisses anstreben und die in der deutschsprachigen Psychoanalyse oft unbekannt sind. Es plädiert für die Öffnung gegenüber diesen internationalen Perspektive

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Das Schweigen der Seele. Das Sprechen des Körpers, Eckart Leiser

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Schweigen der Seele. Das Sprechen des Körpers
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
233
ISBN10
3898065758
ISBN13
9783898065757
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Die Debatte unter Psychoanalytikern über 'neue Pathologien' bei Kindern und Jugendlichen bezieht sich zunehmend auf Störungen wie Sucht, Bulimie, Identitätsstörungen und psychosomatische Erkrankungen. Klassische Neurosebilder verlieren an Bedeutung, während neue, schwerwiegende Primärstörungen, insbesondere narzisstische und autistische Störungen, in den Fokus rücken. Die Psychoanalyse hat sich auch auf erwachsene Patienten ausgeweitet, wobei immer mehr Ärzte psychoanalytische Ansätze bei psychotischen Störungen anwenden. Diese Entwicklung führt zu einer Fragmentierung der psychoanalytischen Schulen, die sich um spezifische Themen wie Objektbeziehungen und Ich-Störungen gruppieren. Zudem hat sich eine pragmatische Arbeitsteilung zwischen Medizin und Psychoanalyse etabliert, die oft ohne Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen biochemischen und psychodynamischen Behandlungen erfolgt. Ein wachsender humangenetischer Diskurs stellt die Psychoanalyse vor Herausforderungen, die sie oft passiv hinnimmt. Der anhaltende Dualismus von Körper und Seele im psychoanalytischen Denken hindert an einer konsequenten Neudefinition körperlicher Aspekte. Das Buch beleuchtet daher Ansätze von Autoren wie Lacan, Nasio, Aulagnier und Sami-Ali, die ein neues Denken des Körper-Seele-Verhältnisses anstreben und die in der deutschsprachigen Psychoanalyse oft unbekannt sind. Es plädiert für die Öffnung gegenüber diesen internationalen Perspektive