Bookbot

Die Seele-Staat-Analogie im Blick auf Platon, Kant und Schiller

Parametry

  • 189 stron
  • 7 godzin czytania

Więcej o książce

Schillers philosophische Schriften reflektieren die Analogie zwischen Seele und Staat. Er erkennt die Doppelnatur der Seele, die bei Platon als Gegensatz zwischen Vernunft und Begierde und bei Kant als Gegensatz zwischen praktischer Vernunft und egoistisch-altruistischer Sinnlichkeit erscheint. Platon beruft sich auf die Idee der Gerechtigkeit im Kontext des Guten, während Kant die Harmonie zwischen Intellekt und Sinnlichkeit, einschließlich ästhetischem Gemeinsinn und moralischem Gefühl, der metaphysischen Beziehung zwischen Subjekt und Objekt überlässt. Schiller entwickelt seine „Metaphysik des Schönen“ und interpretiert die Verbindung von Sinnlichkeit und Vernunft als „Freiheit in der Erscheinung“, gestützt auf Kants Konzept des subjektiven und objektiven Intelligiblen. Er nutzt Kants Terminologie des „Geistes in uns“ und des „großen Geistes der Natur“, ohne sich auf spekulative Identitätsphilosophie zu stützen. Dies ermöglicht eine konsistente Lesart, insbesondere hinsichtlich der Analogie zwischen dem „ästhetischen Zustand der Seele“ und dem „ästhetischen Staat“ sowie der „ästhetischen Erziehung des Menschen“. Schiller erweitert Kants Subjektsbegriff nicht um kulturhistorische Perspektiven, sondern bereichert ihn durch ästhetische Ausgestaltung.

Zakup książki

Die Seele-Staat-Analogie im Blick auf Platon, Kant und Schiller, Peter Baumanns

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Die Seele-Staat-Analogie im Blick auf Platon, Kant und Schiller
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
189
ISBN10
3826036778
ISBN13
9783826036774
Seria
Tagi
Opis
Schillers philosophische Schriften reflektieren die Analogie zwischen Seele und Staat. Er erkennt die Doppelnatur der Seele, die bei Platon als Gegensatz zwischen Vernunft und Begierde und bei Kant als Gegensatz zwischen praktischer Vernunft und egoistisch-altruistischer Sinnlichkeit erscheint. Platon beruft sich auf die Idee der Gerechtigkeit im Kontext des Guten, während Kant die Harmonie zwischen Intellekt und Sinnlichkeit, einschließlich ästhetischem Gemeinsinn und moralischem Gefühl, der metaphysischen Beziehung zwischen Subjekt und Objekt überlässt. Schiller entwickelt seine „Metaphysik des Schönen“ und interpretiert die Verbindung von Sinnlichkeit und Vernunft als „Freiheit in der Erscheinung“, gestützt auf Kants Konzept des subjektiven und objektiven Intelligiblen. Er nutzt Kants Terminologie des „Geistes in uns“ und des „großen Geistes der Natur“, ohne sich auf spekulative Identitätsphilosophie zu stützen. Dies ermöglicht eine konsistente Lesart, insbesondere hinsichtlich der Analogie zwischen dem „ästhetischen Zustand der Seele“ und dem „ästhetischen Staat“ sowie der „ästhetischen Erziehung des Menschen“. Schiller erweitert Kants Subjektsbegriff nicht um kulturhistorische Perspektiven, sondern bereichert ihn durch ästhetische Ausgestaltung.