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Das alte Europa

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  • 320 stron
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Peter Blickle bietet eine umfassende Darstellung des Alten Europas vom Spätmittelalter bis zur Moderne. Durch zahlreiche Beispiele aus über 600 Jahren Geschichte und verschiedenen Regionen Europas beleuchtet er zentrale Strukturen, die den Kontinent prägten: Haus, Herrschaft, Kommune, Sakralität, Frieden, Rechtsordnung und Policey. Blickle erklärt, wie die politische Organisationsform der Häuser die Gesellschaft der Bauern und später der Bürger auf horizontaler Ebene verbindet und sie über das Haus der Adligen und des Fürsten hierarchisch strukturiert. Die Bedeutung des Hauses für die Entwicklung von Solidarität und Recht wird deutlich, wenn die Vielzahl der Häuser zur Gemeinde wird und Bauern sowie Bürger ihr Zusammenleben gemeinverträglich und möglichst frei organisieren. Diese Struktur ist entscheidend für den Siegeszug des Christentums, in dem der leidende Christus im Zentrum von Sakralität und Spiritualität steht. Christus und die Märtyrer fördern durch ihr Vorbild die Ethik des Mitleidens, während Christus als Symbol der Freiheit auftritt: Er befreit die Menschen von weltlicher und geistlicher Unterjochung. Weitere Kapitel widmen sich dem wirtschaftlichen Selbständigkeitsstreben der Höfe und Handwerksbetriebe sowie den Ordnungs- und Rechtsbestrebungen der Gemeinden, die für den Prozess der Zivilisierung notwendig sind.

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Das alte Europa, Peter Blickle

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das alte Europa
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
320
ISBN10
3406571719
ISBN13
9783406571718
Seria
Tagi
Opis
Peter Blickle bietet eine umfassende Darstellung des Alten Europas vom Spätmittelalter bis zur Moderne. Durch zahlreiche Beispiele aus über 600 Jahren Geschichte und verschiedenen Regionen Europas beleuchtet er zentrale Strukturen, die den Kontinent prägten: Haus, Herrschaft, Kommune, Sakralität, Frieden, Rechtsordnung und Policey. Blickle erklärt, wie die politische Organisationsform der Häuser die Gesellschaft der Bauern und später der Bürger auf horizontaler Ebene verbindet und sie über das Haus der Adligen und des Fürsten hierarchisch strukturiert. Die Bedeutung des Hauses für die Entwicklung von Solidarität und Recht wird deutlich, wenn die Vielzahl der Häuser zur Gemeinde wird und Bauern sowie Bürger ihr Zusammenleben gemeinverträglich und möglichst frei organisieren. Diese Struktur ist entscheidend für den Siegeszug des Christentums, in dem der leidende Christus im Zentrum von Sakralität und Spiritualität steht. Christus und die Märtyrer fördern durch ihr Vorbild die Ethik des Mitleidens, während Christus als Symbol der Freiheit auftritt: Er befreit die Menschen von weltlicher und geistlicher Unterjochung. Weitere Kapitel widmen sich dem wirtschaftlichen Selbständigkeitsstreben der Höfe und Handwerksbetriebe sowie den Ordnungs- und Rechtsbestrebungen der Gemeinden, die für den Prozess der Zivilisierung notwendig sind.