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Gespräch eines Philosophen, eines Juden und eines Christen

Lateinisch-deutsch

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Petrus Abaelardus (1079-1142) verkörperte den Typus des urbanen Intellektuellen, der sich von den Formen klösterlicher Gottesgelehrsamkeit emanzipierte, indem er die Widersprüchlichkeit der Kirchenvätertradition aufdeckte. Abailards Reformtheologie und seine erfolgreiche Lehrtätigkeit konnten nur durch päpstlichen Bann, Publikationsverbot und Klosterhaft beendet werden. Papst Innozenz III. ließ seine Schriften auf dem Petersplatz in Rom öffentlich verbrennen. Während seiner Klosterhaft (1140-1142) verfaßte Abailard die religionsphilosophische Toleranzschrift Gespräch eines Philosophen, eines Juden und eines Christen (Dialogus inter Philosophum, Iudaeum et Christianum). Darin entwarf er das visionäre Programm einer Begegnung der Offenbarungsreligion. Es hat bis heute nichts an Aktualität verloren.

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Gespräch eines Philosophen, eines Juden und eines Christen, Petr Abélard

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Gespräch eines Philosophen, eines Juden und eines Christen
Podtytuł
Lateinisch-deutsch
Język
łacina
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
334
ISBN10
3458720057
ISBN13
9783458720058
Seria
Oryginalna nazwa
Dialogus inter Philosophum, Iudaeum et Christianum
Opis
Petrus Abaelardus (1079-1142) verkörperte den Typus des urbanen Intellektuellen, der sich von den Formen klösterlicher Gottesgelehrsamkeit emanzipierte, indem er die Widersprüchlichkeit der Kirchenvätertradition aufdeckte. Abailards Reformtheologie und seine erfolgreiche Lehrtätigkeit konnten nur durch päpstlichen Bann, Publikationsverbot und Klosterhaft beendet werden. Papst Innozenz III. ließ seine Schriften auf dem Petersplatz in Rom öffentlich verbrennen. Während seiner Klosterhaft (1140-1142) verfaßte Abailard die religionsphilosophische Toleranzschrift Gespräch eines Philosophen, eines Juden und eines Christen (Dialogus inter Philosophum, Iudaeum et Christianum). Darin entwarf er das visionäre Programm einer Begegnung der Offenbarungsreligion. Es hat bis heute nichts an Aktualität verloren.