Bookbot

Wohin geht die türkische Gesellschaft

Parametry

  • 315 stron
  • 12 godzin czytania

Więcej o książce

Seit 1923 ist die Türkei eine Republik, nach dem Ende des Osmanischen Reiches gegründet von Atatürk, der ein damals geradezu revolutionäres Staatswesen einführte mit westlicher Orientierung, einer strikten Trennung von Staat und Religion und einer stark nationalistischen Prägung. Die Prinzipien dieser Republik wurden vertreten von Militär, Staatsapparat und Intellektuellen, der alten Elite des Landes. Doch in dieser Republik hat das Militär geputscht, so oft Atatürks Prinzipien in Gefahr schienen, religiöse und ethnische Minderheiten wurden unterdrückt und vertrieben, die ländlichen Regionen wurden vernachlässigt. Seit einiger Zeit ist eine neue Elite an der Regierung. Ihre Anhänger kommen nicht aus Istanbul, sondern aus Anatolien. Sie sind gläubige Muslime und stehen dennoch für den Wirtschaftsaufschwung der 'anatolischen Tiger' und für gesellschaftliche Reformen. Die Frauen wollen studieren und an der Universität Kopftuch tragen. Viele Liberale haben sich dieser Bewegung angeschlossen. Ausgerechnet unter einer konservativ-muslimischen AKP hat das Land – auch im Hinblick auf den EU-Beitritt – wichtige Schritte nach vorne getan. Zwischen alter und neuer Elite gibt es erhebliche Konflikte. Sie haben ihre Wurzeln in der Vergangenheit. Rainer Hermann legt mit seinem Buch auch ein Plädoyer dafür vor, dieses Land auf seinem Weg in eine friedliche und demokratische Zukunft zu unterstützen.

Zakup książki

Wohin geht die türkische Gesellschaft, Rainer T. Hermann

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Wohin geht die türkische Gesellschaft
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
315
ISBN10
3423246820
ISBN13
9783423246828
Seria
Tagi
Opis
Seit 1923 ist die Türkei eine Republik, nach dem Ende des Osmanischen Reiches gegründet von Atatürk, der ein damals geradezu revolutionäres Staatswesen einführte mit westlicher Orientierung, einer strikten Trennung von Staat und Religion und einer stark nationalistischen Prägung. Die Prinzipien dieser Republik wurden vertreten von Militär, Staatsapparat und Intellektuellen, der alten Elite des Landes. Doch in dieser Republik hat das Militär geputscht, so oft Atatürks Prinzipien in Gefahr schienen, religiöse und ethnische Minderheiten wurden unterdrückt und vertrieben, die ländlichen Regionen wurden vernachlässigt. Seit einiger Zeit ist eine neue Elite an der Regierung. Ihre Anhänger kommen nicht aus Istanbul, sondern aus Anatolien. Sie sind gläubige Muslime und stehen dennoch für den Wirtschaftsaufschwung der 'anatolischen Tiger' und für gesellschaftliche Reformen. Die Frauen wollen studieren und an der Universität Kopftuch tragen. Viele Liberale haben sich dieser Bewegung angeschlossen. Ausgerechnet unter einer konservativ-muslimischen AKP hat das Land – auch im Hinblick auf den EU-Beitritt – wichtige Schritte nach vorne getan. Zwischen alter und neuer Elite gibt es erhebliche Konflikte. Sie haben ihre Wurzeln in der Vergangenheit. Rainer Hermann legt mit seinem Buch auch ein Plädoyer dafür vor, dieses Land auf seinem Weg in eine friedliche und demokratische Zukunft zu unterstützen.