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Reichtum ohne Leistung

Die Feudalisierung der Schweiz

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Reichtum ohne Leistung – droht der Schweiz ein Neofeudalismus? Die Vermögensverteilung hat ein Niveau erreicht, das dem Feudalismus des Ancien Régime ähnelt. Die Kluft wächst nicht nur zwischen Arm und Reich, sondern auch zwischen dem Mittelstand und den Reichsten. Eine Studie eines ehemaligen kantonalen Statistik-Chefs, basierend auf erstmals veröffentlichten Steuerstatistiken aus Zürich, zeigt alarmierende Ergebnisse. Im Kanton Zürich besitzen die drei reichsten Steuerpflichtigen so viel Vermögen wie 412.000 Steuerpflichtige, mehr als die Hälfte aller Steuerpflichtigen. Die reichsten 10 Steuerpflichtigen haben sogar das Vermögen von zwei Dritteln aller Steuerpflichtigen. Zudem wird prognostiziert, dass in den kommenden Jahren immense Vermögen an die nächste Generation vererbt werden, was die Ungleichheit weiter verschärfen wird. Zukünftig werden die höchsten Einkommen weniger durch persönliche Leistungen im Markt erzielt, sondern durch Erträge aus geerbten Vermögen. Dies stellt den Leistungswettbewerb zunehmend in Frage. Die Studie beleuchtet auch die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Risiken, die aus dieser wachsenden Ungleichheit resultieren. Abschließend werden Maßnahmen aufgezeigt, die die Politik ergreifen kann, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

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Reichtum ohne Leistung, Hans Kissling

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Reichtum ohne Leistung
Podtytuł
Die Feudalisierung der Schweiz
Język
niemiecki
Wydawca
Rüegger
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
ISBN10
3725309027
ISBN13
9783725309023
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Reichtum ohne Leistung – droht der Schweiz ein Neofeudalismus? Die Vermögensverteilung hat ein Niveau erreicht, das dem Feudalismus des Ancien Régime ähnelt. Die Kluft wächst nicht nur zwischen Arm und Reich, sondern auch zwischen dem Mittelstand und den Reichsten. Eine Studie eines ehemaligen kantonalen Statistik-Chefs, basierend auf erstmals veröffentlichten Steuerstatistiken aus Zürich, zeigt alarmierende Ergebnisse. Im Kanton Zürich besitzen die drei reichsten Steuerpflichtigen so viel Vermögen wie 412.000 Steuerpflichtige, mehr als die Hälfte aller Steuerpflichtigen. Die reichsten 10 Steuerpflichtigen haben sogar das Vermögen von zwei Dritteln aller Steuerpflichtigen. Zudem wird prognostiziert, dass in den kommenden Jahren immense Vermögen an die nächste Generation vererbt werden, was die Ungleichheit weiter verschärfen wird. Zukünftig werden die höchsten Einkommen weniger durch persönliche Leistungen im Markt erzielt, sondern durch Erträge aus geerbten Vermögen. Dies stellt den Leistungswettbewerb zunehmend in Frage. Die Studie beleuchtet auch die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Risiken, die aus dieser wachsenden Ungleichheit resultieren. Abschließend werden Maßnahmen aufgezeigt, die die Politik ergreifen kann, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.