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Kinderspielplatz

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Martin Walser begibt sich auf eine abenteuerliche Suche nach Geistesgegenwart und reflektiert über den Zeitgeist, der oft als mächtiger Schutzpatron der Kritik fungiert. Er untersucht, welche Kriterien den Zeitgeist bestimmen und hebt hervor, dass Mütter möglicherweise die einzigen Wesen sind, die bejahend auf ihre Kinder reagieren, wenn sie ihnen etwas beibringen wollen. Diese mütterliche Seite hat Walser geprägt, ihn zum Förderer unbekannter Autoren gemacht und gleichzeitig zu einem leidenschaftlichen Nichterzieher. Sein Bedürfnis nach Zustimmung hat vielen Autoren den Weg zur Anerkennung im Literaturbetrieb geebnet, den er gut kennt. Walser hat sowohl Kritik als auch Zustimmung erfahren und bringt seine Einsichten über den Zeitgeist in seinen Überlegungen zur Sprache. Er betont, dass Kritiker, wenn sie über ihn schreiben, auch über sich selbst reflektieren sollten, was seiner Meinung nach in der Kritik oft fehlt. In seinen Reden von 2008 zieht er eine persönliche Bilanz zu Kritik und Zustimmung. Der Anhang mit Tagebuchauszügen von 1957 bis 2004 zeigt, wie Walser direkt auf Kritik und den Zeitgeist reagiert und sich mit ihnen auseinandersetzt. Diese Tagebuchsätze ermöglichen einen tiefen Einblick in das Bewusstsein des Autors und seine innere Auseinandersetzung.

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Kinderspielplatz, Martin Walser

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kinderspielplatz
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
117
ISBN10
3940432458
ISBN13
9783940432452
Seria
Kategorie
Ocena
2,5 z 5
Opis
Martin Walser begibt sich auf eine abenteuerliche Suche nach Geistesgegenwart und reflektiert über den Zeitgeist, der oft als mächtiger Schutzpatron der Kritik fungiert. Er untersucht, welche Kriterien den Zeitgeist bestimmen und hebt hervor, dass Mütter möglicherweise die einzigen Wesen sind, die bejahend auf ihre Kinder reagieren, wenn sie ihnen etwas beibringen wollen. Diese mütterliche Seite hat Walser geprägt, ihn zum Förderer unbekannter Autoren gemacht und gleichzeitig zu einem leidenschaftlichen Nichterzieher. Sein Bedürfnis nach Zustimmung hat vielen Autoren den Weg zur Anerkennung im Literaturbetrieb geebnet, den er gut kennt. Walser hat sowohl Kritik als auch Zustimmung erfahren und bringt seine Einsichten über den Zeitgeist in seinen Überlegungen zur Sprache. Er betont, dass Kritiker, wenn sie über ihn schreiben, auch über sich selbst reflektieren sollten, was seiner Meinung nach in der Kritik oft fehlt. In seinen Reden von 2008 zieht er eine persönliche Bilanz zu Kritik und Zustimmung. Der Anhang mit Tagebuchauszügen von 1957 bis 2004 zeigt, wie Walser direkt auf Kritik und den Zeitgeist reagiert und sich mit ihnen auseinandersetzt. Diese Tagebuchsätze ermöglichen einen tiefen Einblick in das Bewusstsein des Autors und seine innere Auseinandersetzung.