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Montanrevier

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Oberschlesien und das Ruhrgebiet weisen viele Gemeinsamkeiten auf. Kohle und Stahl prägten beide Regionen: Zechen und Hochöfen dominieren Arbeiterkolonien und gründerzeitliche Geschäftsviertel. Repräsentative Verwaltungsbauten, Villen und Kirchen zeugen vom Ehrgeiz, die gängigen Vorurteile zu widerlegen, dass Industriegebiete von vornherein unwirtlich und hässlich wären. Fotos und Ansichtskarten dokumentieren Bauten und Anlagen, wie sie für mitteleuropäische Montanreviere typisch sind. Dabei wird deutlich, dass die parallele Entwicklung der Schwerindustrie um 1900 im Westen und Osten des Deutschen Kaiserreichs in einer vergleichbaren Architektursprache ihren Niederschlag fand. Die bauliche Überlieferung wird auch in ihrem historischen Zeugniswert interpretiert. Schauplatz von polnisch-deutscher Geschichte war dabei nicht nur Oberschlesien. Auch im Ruhrgebiet lebten um 1900 ungefähr 450.000 „Ruhrpolen“ mit polnischer Muttersprache.

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Montanrevier, Klaus Tenfelde

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Montanrevier
Język
polski
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
128
ISBN10
3898619613
ISBN13
9783898619615
Seria
Opis
Oberschlesien und das Ruhrgebiet weisen viele Gemeinsamkeiten auf. Kohle und Stahl prägten beide Regionen: Zechen und Hochöfen dominieren Arbeiterkolonien und gründerzeitliche Geschäftsviertel. Repräsentative Verwaltungsbauten, Villen und Kirchen zeugen vom Ehrgeiz, die gängigen Vorurteile zu widerlegen, dass Industriegebiete von vornherein unwirtlich und hässlich wären. Fotos und Ansichtskarten dokumentieren Bauten und Anlagen, wie sie für mitteleuropäische Montanreviere typisch sind. Dabei wird deutlich, dass die parallele Entwicklung der Schwerindustrie um 1900 im Westen und Osten des Deutschen Kaiserreichs in einer vergleichbaren Architektursprache ihren Niederschlag fand. Die bauliche Überlieferung wird auch in ihrem historischen Zeugniswert interpretiert. Schauplatz von polnisch-deutscher Geschichte war dabei nicht nur Oberschlesien. Auch im Ruhrgebiet lebten um 1900 ungefähr 450.000 „Ruhrpolen“ mit polnischer Muttersprache.