Bookbot

Der Mythos Amerika

Ocena książki

Parametry

  • 356 stron
  • 13 godzin czytania

Więcej o książce

Die politischen Eliten Amerikas bewahren das Selbstbild eines auserwählten Landes, trotz zahlreicher Krisen. Manfred Henningsen analysiert die fatalen Folgen dieses überlebten Mythos und die Chancen für die USA, sich der Realität zu stellen. Das amerikanische Weltbild, geprägt von einem demokratischen Sendungsbewusstsein und dem Anspruch auf strategische sowie ökonomische Vorherrschaft, hat sich nicht erst seit George W. Bush entwickelt. Es basiert auf einem heroischen Geschichtsbild, das die dunklen Kapitel der eigenen Vergangenheit, wie die gewaltsame Gründungsgeschichte, Sklaverei und Rassismus, nur am Rande erwähnt. Diese Weigerung, die eigene Geschichte als Erblast des Amerikanismus zu akzeptieren, hindert die politische Elite daran, die gegenwärtigen Herausforderungen zu erkennen. Der Diskurs wird nicht von Folter und Rechtsbruch im Kampf gegen den Terrorismus bestimmt, sondern von der Rhetorik amerikanischer Auserwähltheit. Henningsen, der seit Jahrzehnten in den USA lebt, beleuchtet historische Ereignisse und zeigt auf, warum es den Amerikanern schwerfällt, sich den Anforderungen der Gegenwart zu stellen. Die kritische Bestandsaufnahme der Vereinigten Staaten bietet zugleich ein geistiges Zeugnis für die Fähigkeit des Landes zur Selbstreflexion und -korrektur.

Zakup książki

Der Mythos Amerika, Manfred Henningsen

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

5,0
Doskonała
1 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Der Mythos Amerika
Język
niemiecki
Wydawca
Eichborn
Rok wydania
2009
Oprawa
twarda
Liczba stron
356
ISBN10
3821845953
ISBN13
9783821845951
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Die politischen Eliten Amerikas bewahren das Selbstbild eines auserwählten Landes, trotz zahlreicher Krisen. Manfred Henningsen analysiert die fatalen Folgen dieses überlebten Mythos und die Chancen für die USA, sich der Realität zu stellen. Das amerikanische Weltbild, geprägt von einem demokratischen Sendungsbewusstsein und dem Anspruch auf strategische sowie ökonomische Vorherrschaft, hat sich nicht erst seit George W. Bush entwickelt. Es basiert auf einem heroischen Geschichtsbild, das die dunklen Kapitel der eigenen Vergangenheit, wie die gewaltsame Gründungsgeschichte, Sklaverei und Rassismus, nur am Rande erwähnt. Diese Weigerung, die eigene Geschichte als Erblast des Amerikanismus zu akzeptieren, hindert die politische Elite daran, die gegenwärtigen Herausforderungen zu erkennen. Der Diskurs wird nicht von Folter und Rechtsbruch im Kampf gegen den Terrorismus bestimmt, sondern von der Rhetorik amerikanischer Auserwähltheit. Henningsen, der seit Jahrzehnten in den USA lebt, beleuchtet historische Ereignisse und zeigt auf, warum es den Amerikanern schwerfällt, sich den Anforderungen der Gegenwart zu stellen. Die kritische Bestandsaufnahme der Vereinigten Staaten bietet zugleich ein geistiges Zeugnis für die Fähigkeit des Landes zur Selbstreflexion und -korrektur.