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Reise ins Herz des südlichen Russland

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  • 260 stron
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Reise ins Herz des südlichen Rußland (1906 – 1912) Im Sommer 1906 flüchtet Barlach gewissermaßen angesichts einer persönlichen Krise zu seinem Bruder nach Russland. Das dortige Erleben von Menschen und Landschaft, namentlich der Steppe, haben im Künstler “verborgene Quellen freigelegt“. Er kehrt nach achtwöchigem Unterwegssein zurück als anderer Mensch und anderer Künstler: Er beginnt ohne Anleitung in Holz zu arbeiten, sein schreiben wird expressiv und geschieht fortan eruptionsartig. Es geht nicht mehr um Formspielerei, sondern um „Teilnahme“ am Menschlichen. Der Reisebericht präsentiert zahlreiche Erlebnisse, Beobachtungen, Erfahrungen episodisch beschreibend und kommentierend: Alltägliches, Skurriles, Erhabenes erscheint als Exotisches und wird aus der Haltung gelassener Distanz gesehen. – Der Reisebericht stellt den Höhe- und gleichzeitig Endpunkt von Barlachs frühem Schreiben dar. Es zielt auf ästhetische Qualität, ist Produkt hochentwickelter Schreibkunst und strebt nach dem Ausweis literarischer Meisterschaft. Die elegant schwingende Satzperiode ist ihm eigen. Die Nähe zu Impressionismus und Jugendstil ist unverkennbar. Das Werk erscheint erstmals in zwei Fassungen, einer ursprünglichen sowie einer schließlich stark veränderten – beides in authentischer Textgestalt.

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Reise ins Herz des südlichen Russland, Ernst Barlach

Język
Rok wydania
2008
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Tytuł
Reise ins Herz des südlichen Russland
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Liczba stron
260
ISBN10
3930100274
ISBN13
9783930100279
Seria
Tagi
Opis
Reise ins Herz des südlichen Rußland (1906 – 1912) Im Sommer 1906 flüchtet Barlach gewissermaßen angesichts einer persönlichen Krise zu seinem Bruder nach Russland. Das dortige Erleben von Menschen und Landschaft, namentlich der Steppe, haben im Künstler “verborgene Quellen freigelegt“. Er kehrt nach achtwöchigem Unterwegssein zurück als anderer Mensch und anderer Künstler: Er beginnt ohne Anleitung in Holz zu arbeiten, sein schreiben wird expressiv und geschieht fortan eruptionsartig. Es geht nicht mehr um Formspielerei, sondern um „Teilnahme“ am Menschlichen. Der Reisebericht präsentiert zahlreiche Erlebnisse, Beobachtungen, Erfahrungen episodisch beschreibend und kommentierend: Alltägliches, Skurriles, Erhabenes erscheint als Exotisches und wird aus der Haltung gelassener Distanz gesehen. – Der Reisebericht stellt den Höhe- und gleichzeitig Endpunkt von Barlachs frühem Schreiben dar. Es zielt auf ästhetische Qualität, ist Produkt hochentwickelter Schreibkunst und strebt nach dem Ausweis literarischer Meisterschaft. Die elegant schwingende Satzperiode ist ihm eigen. Die Nähe zu Impressionismus und Jugendstil ist unverkennbar. Das Werk erscheint erstmals in zwei Fassungen, einer ursprünglichen sowie einer schließlich stark veränderten – beides in authentischer Textgestalt.