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Respekt vor den Poeten

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  • 360 stron
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Freier Schriftsteller - unternehmerischer Einzelgänger: Eine kleine Geschichte der Literatur von Goethe bis Grass. Der Aufstieg des Schriftstellers zu einem unternehmerischen Einzelgänger und die Entwicklung einer Genie-Ästhetik zur Begründung seiner autonomen Produktivität vollziehen sich in Europa um die Mitte des 18. Jahrhunderts, als die Gesellschaft von statischen zu dynamischen Strukturen übergeht. Künstler, die sich von der Auftragskunst abwenden, übernehmen das Privileg und das Risiko der vollen Eigenverantwortung für ihre Werke. In einer Reihe von Einzelstudien beleuchtet Lämmert Stationen und Krisen der Entwicklung des freien Schriftstellers über zwei Jahrhunderte hinweg und analysiert unter anderem Werke von Schiller, Brentano, George, Mann, Kafka und Tucholsky. Vier Querschnittsstudien widmen sich der spät entfaltenden Großstadtliteratur in Deutschland, dem Rückgang des Schreibens unter Diktaturen und dem Exil als prototypischer Lebensform dieser Zeit, während neue Kommunikationsformen der Literatur das Profil des freien Schriftstellers als Phänotyp dieser Epoche abrunden. Themen umfassen die Macht des Vorbilds in der Literatur, Konfigurationen der Liebe, die Wirkungsgeschichte von Eichendorff, Nietzsches Einsamkeit, die Erzählkunst von Thomas Mann und die Allegorie der deutschen Geschichte in Thomas Manns „Doktor Faustus“.

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Respekt vor den Poeten, Eberhard Lämmert

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Respekt vor den Poeten
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
twarda
Liczba stron
360
ISBN10
3835305263
ISBN13
9783835305267
Seria
Kategorie
Opis
Freier Schriftsteller - unternehmerischer Einzelgänger: Eine kleine Geschichte der Literatur von Goethe bis Grass. Der Aufstieg des Schriftstellers zu einem unternehmerischen Einzelgänger und die Entwicklung einer Genie-Ästhetik zur Begründung seiner autonomen Produktivität vollziehen sich in Europa um die Mitte des 18. Jahrhunderts, als die Gesellschaft von statischen zu dynamischen Strukturen übergeht. Künstler, die sich von der Auftragskunst abwenden, übernehmen das Privileg und das Risiko der vollen Eigenverantwortung für ihre Werke. In einer Reihe von Einzelstudien beleuchtet Lämmert Stationen und Krisen der Entwicklung des freien Schriftstellers über zwei Jahrhunderte hinweg und analysiert unter anderem Werke von Schiller, Brentano, George, Mann, Kafka und Tucholsky. Vier Querschnittsstudien widmen sich der spät entfaltenden Großstadtliteratur in Deutschland, dem Rückgang des Schreibens unter Diktaturen und dem Exil als prototypischer Lebensform dieser Zeit, während neue Kommunikationsformen der Literatur das Profil des freien Schriftstellers als Phänotyp dieser Epoche abrunden. Themen umfassen die Macht des Vorbilds in der Literatur, Konfigurationen der Liebe, die Wirkungsgeschichte von Eichendorff, Nietzsches Einsamkeit, die Erzählkunst von Thomas Mann und die Allegorie der deutschen Geschichte in Thomas Manns „Doktor Faustus“.