Bookbot

Soziologie der globalen Gesellschaft

Eine Einführung

Parametry

  • 384 strony
  • 14 godzin czytania

Więcej o książce

Nach dem großen Erfolg des Bandes 'Einführung in die Entwicklungssoziologie' erscheint nun eine neu zusammengestellte Einführung. Die Soziologie hatte lange Zeit ihren Fokus auf modernisierende Gesellschaften in (West-)Europa und Nordamerika. Mit der Dekolonialisierung und der Entwicklung nicht-westlicher Weltregionen rücken zunehmend postkoloniale Gesellschaften und ihre Beziehungsverhältnisse in den Vordergrund. Diese Veränderungen haben zu einer international orientierten und global ausgerichteten Soziologie geführt, die über national dominierte Ansätze hinausgeht. Besonders das Konzept des 'Transnationalen' hat an Bedeutung gewonnen. Globalisierte Akteure, nicht Nationalstaaten oder national verankerte Unternehmen, sind nun die Hauptträger gesellschaftlichen Handelns. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen diesen Prozess, wodurch Netzwerkstrukturen entstehen, die zukünftige gesellschaftliche Produktion, Distribution und Konsumtion beeinflussen. Neuere soziologische Ansätze betonen, dass globale Informationen lokal unterschiedlich rezipiert werden. Zudem wird die These einer global vereinheitlichten Kultur durch empirische Befunde relativiert, da die bestehenden Homogenisierungstendenzen oft lokalen Widerstand hervorrufen und somit kulturelle Globalisierung paradoxerweise stets von einem Erstarken des Lokalen begleitet wird.

Zakup książki

Soziologie der globalen Gesellschaft, Franz Kolland

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Soziologie der globalen Gesellschaft
Podtytuł
Eine Einführung
Język
niemiecki
Wydawca
Mandelbaum
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
Liczba stron
384
ISBN10
3854763115
ISBN13
9783854763116
Seria
Opis
Nach dem großen Erfolg des Bandes 'Einführung in die Entwicklungssoziologie' erscheint nun eine neu zusammengestellte Einführung. Die Soziologie hatte lange Zeit ihren Fokus auf modernisierende Gesellschaften in (West-)Europa und Nordamerika. Mit der Dekolonialisierung und der Entwicklung nicht-westlicher Weltregionen rücken zunehmend postkoloniale Gesellschaften und ihre Beziehungsverhältnisse in den Vordergrund. Diese Veränderungen haben zu einer international orientierten und global ausgerichteten Soziologie geführt, die über national dominierte Ansätze hinausgeht. Besonders das Konzept des 'Transnationalen' hat an Bedeutung gewonnen. Globalisierte Akteure, nicht Nationalstaaten oder national verankerte Unternehmen, sind nun die Hauptträger gesellschaftlichen Handelns. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen diesen Prozess, wodurch Netzwerkstrukturen entstehen, die zukünftige gesellschaftliche Produktion, Distribution und Konsumtion beeinflussen. Neuere soziologische Ansätze betonen, dass globale Informationen lokal unterschiedlich rezipiert werden. Zudem wird die These einer global vereinheitlichten Kultur durch empirische Befunde relativiert, da die bestehenden Homogenisierungstendenzen oft lokalen Widerstand hervorrufen und somit kulturelle Globalisierung paradoxerweise stets von einem Erstarken des Lokalen begleitet wird.