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Ist die Bildung noch zu retten?

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Für den Bildungsexperten Josef Kraus steht fest: Die größte Bedrohung unseres Bildungswesens ist eine Politik mit der Abrissbirne. Was gestern noch Gebot der Stunde war, wird morgen munter umstrukturiert, umbenannt und umgestoßen. Schulen und Universitäten sind einer Flut von zweifelhaften Testverfahren ausgesetzt, denen eine überhastete Reform auf die andere folgt. Auf der Strecke bleibt ein Begriff von Bildung, der mit Idealen wie Freiheit, Eigenverantwortung und Wissen zu tun hat: Freiheit im Sinne von individueller Selbstverwirklichung - sie fällt einem als gerecht verkauften Gleichheitswahn zum Opfer, nach dem Motto Was nicht alle können, darf keiner können; Eigenverantwortung im Sinne von Leistungsbereitschaft - sie wird durch Gleichmacherei unterdrückt; Wissen im Sinne von Faktenkenntnis - auf dessen Vermittlung wird aus gefälligkeitspädagogischen Gründen verzichtet. Statt die Lernenden in ihrer Persönlichkeitsbildung zu unterstützen, sie als aufgeschlossene, kritische und urteilsfähige Europäer zu erziehen, die einen aufgeklärten Patriotismus pflegen, geht es um inhaltliche Beliebigkeit, eine schier planwirtschaftliche Steigerung der Abschlussquoten und wirtschaftliche Effizienz der Bildungsstätten. Ist die Bildung also noch zu retten? Natürlich. Doch dazu müssten wir uns wieder auf unsere Stärken und auf Bewährtes besinnen.

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Ist die Bildung noch zu retten?, Josef Kraus

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
1,96 zł

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Tytuł
Ist die Bildung noch zu retten?
Język
niemiecki
Wydawca
Herbig
Rok wydania
2009
Oprawa
twarda
Liczba stron
223
ISBN10
3776626100
ISBN13
9783776626100
Seria
Tagi
Opis
Für den Bildungsexperten Josef Kraus steht fest: Die größte Bedrohung unseres Bildungswesens ist eine Politik mit der Abrissbirne. Was gestern noch Gebot der Stunde war, wird morgen munter umstrukturiert, umbenannt und umgestoßen. Schulen und Universitäten sind einer Flut von zweifelhaften Testverfahren ausgesetzt, denen eine überhastete Reform auf die andere folgt. Auf der Strecke bleibt ein Begriff von Bildung, der mit Idealen wie Freiheit, Eigenverantwortung und Wissen zu tun hat: Freiheit im Sinne von individueller Selbstverwirklichung - sie fällt einem als gerecht verkauften Gleichheitswahn zum Opfer, nach dem Motto Was nicht alle können, darf keiner können; Eigenverantwortung im Sinne von Leistungsbereitschaft - sie wird durch Gleichmacherei unterdrückt; Wissen im Sinne von Faktenkenntnis - auf dessen Vermittlung wird aus gefälligkeitspädagogischen Gründen verzichtet. Statt die Lernenden in ihrer Persönlichkeitsbildung zu unterstützen, sie als aufgeschlossene, kritische und urteilsfähige Europäer zu erziehen, die einen aufgeklärten Patriotismus pflegen, geht es um inhaltliche Beliebigkeit, eine schier planwirtschaftliche Steigerung der Abschlussquoten und wirtschaftliche Effizienz der Bildungsstätten. Ist die Bildung also noch zu retten? Natürlich. Doch dazu müssten wir uns wieder auf unsere Stärken und auf Bewährtes besinnen.