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Jahrzehntelang war der Quelle-Katalog eine Institution in deutschen Haushalten und prägte entscheidend den Geschmack und die Alltagskultur im Wirtschaftswunderland. Gregor Schöllgen, ein renommierter Kenner deutscher Unternehmerfamilien, präsentiert die erste umfassende Biographie des Quelle-Gründers Gustav Schickedanz. Auf Basis bislang unzugänglicher Informationen beschreibt er die Anfänge des Versandhauses in den 1920er Jahren und den Aufbau eines Industrieimperiums, das Schickedanz in den 1930er Jahren neben dem Versandhandel etablierte. Nach dem Krieg wurde ihm vorgeworfen, von Arisierungen profitiert zu haben. Obwohl sich diese Vorwürfe als unhaltbar herausstellten, zeigt Schöllgen exemplarisch die Grauzonen auf, in denen Unternehmen in einer Diktatur agieren müssen. Die Zeit des Wirtschaftswunders und der Konsumgesellschaft führte zu einem beispiellosen Aufschwung für Quelle, dessen Erfolg laut Schöllgen ohne das unternehmerische Genie Schickedanz' keine Zukunft gehabt hätte. Schöllgens Werk bietet eine faszinierende und differenzierte Darstellung eines zentralen Kapitels der deutschen Wirtschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts.
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Gustav Schickedanz, Gregor Schollgen
- Język
- Rok wydania
- 2010
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Gustav Schickedanz
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Gregor Schollgen
- Wydawca
- Berlin-Verl.
- Rok wydania
- 2010
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 464
- ISBN10
- 3827009480
- ISBN13
- 9783827009487
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Ocena
- 4 z 5
- Opis
- Jahrzehntelang war der Quelle-Katalog eine Institution in deutschen Haushalten und prägte entscheidend den Geschmack und die Alltagskultur im Wirtschaftswunderland. Gregor Schöllgen, ein renommierter Kenner deutscher Unternehmerfamilien, präsentiert die erste umfassende Biographie des Quelle-Gründers Gustav Schickedanz. Auf Basis bislang unzugänglicher Informationen beschreibt er die Anfänge des Versandhauses in den 1920er Jahren und den Aufbau eines Industrieimperiums, das Schickedanz in den 1930er Jahren neben dem Versandhandel etablierte. Nach dem Krieg wurde ihm vorgeworfen, von Arisierungen profitiert zu haben. Obwohl sich diese Vorwürfe als unhaltbar herausstellten, zeigt Schöllgen exemplarisch die Grauzonen auf, in denen Unternehmen in einer Diktatur agieren müssen. Die Zeit des Wirtschaftswunders und der Konsumgesellschaft führte zu einem beispiellosen Aufschwung für Quelle, dessen Erfolg laut Schöllgen ohne das unternehmerische Genie Schickedanz' keine Zukunft gehabt hätte. Schöllgens Werk bietet eine faszinierende und differenzierte Darstellung eines zentralen Kapitels der deutschen Wirtschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts.


