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"Ich war Mann und Frau"

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Es ist der erste Fall in Deutschland, der einer breiten Öffentlichkeit bekannt wird. Christiane Völling war sowohl Mann als auch Frau, doch das erfuhr sie erst als 46-Jährige aus ihren Krankenhausakten. Bis dahin hieß sie Thomas. Was für Ärzte und Eltern nach der Geburt aussah wie ein Junge mit einem kleinen Penis, entpuppte sich später bei einer Blinddarmoperation als Mädchen mit intakter Gebärmutter und Eierstöcken. Ohne ihr Wissen wurde ihre Weiblichkeit daraufhin wegoperiert. Außerdem verschrieben ihr die Ärzte Testosteron – mit verheerenden körperlichen wie seelischen Folgen. 2007 verklagte Christiane Völling den Arzt, der ihr das angetan hatte. Der Prozess hat Signalwirkung für die über 100.000 Intersexuellen in Deutschland, viele von ihnen mit vergleichbaren Schicksalen. Die Autorin erzählt persönlich, oft schonungslos, von ihrem Leben, von Vorurteilen, Selbstzweifeln und dem Entschluss, mit 50 Jahren noch einmal neu anzufangen. Eine überfällige Kritik an einer Gesellschaft, die die Existenz einer großen Gruppe von Menschen verleugnet, und ein starkes Plädoyer an alle Betroffenen und deren Angehörige, das Dazwischenleben anzunehmen und sich dafür einzusetzen

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"Ich war Mann und Frau", Christiane Völling

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Ich war Mann und Frau"
Język
niemiecki
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
ISBN10
3771644550
ISBN13
9783771644550
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Es ist der erste Fall in Deutschland, der einer breiten Öffentlichkeit bekannt wird. Christiane Völling war sowohl Mann als auch Frau, doch das erfuhr sie erst als 46-Jährige aus ihren Krankenhausakten. Bis dahin hieß sie Thomas. Was für Ärzte und Eltern nach der Geburt aussah wie ein Junge mit einem kleinen Penis, entpuppte sich später bei einer Blinddarmoperation als Mädchen mit intakter Gebärmutter und Eierstöcken. Ohne ihr Wissen wurde ihre Weiblichkeit daraufhin wegoperiert. Außerdem verschrieben ihr die Ärzte Testosteron – mit verheerenden körperlichen wie seelischen Folgen. 2007 verklagte Christiane Völling den Arzt, der ihr das angetan hatte. Der Prozess hat Signalwirkung für die über 100.000 Intersexuellen in Deutschland, viele von ihnen mit vergleichbaren Schicksalen. Die Autorin erzählt persönlich, oft schonungslos, von ihrem Leben, von Vorurteilen, Selbstzweifeln und dem Entschluss, mit 50 Jahren noch einmal neu anzufangen. Eine überfällige Kritik an einer Gesellschaft, die die Existenz einer großen Gruppe von Menschen verleugnet, und ein starkes Plädoyer an alle Betroffenen und deren Angehörige, das Dazwischenleben anzunehmen und sich dafür einzusetzen