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Identität

Fragmente, Freimütigkeiten

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2009 eröffnete die französische Regierung eine öffentliche Debatte über die „nationale Identität“. Der Philosoph Jean-Luc Nancy entlarvte sie sofort als Wahlkampf- und Ablenkungsmanöver. Der vorliegende Band ist ein Versuch, die philosophische Tragweite dieser Frage nach nationaler Identität zu untersuchen.„Diese Fragmente sind dem sprachlosen Erstaunen abgerungen: Der Staat, dessen Bürger ich bin, bringt eine nationale Debatte über die nationale Identität in Gang. Ist sie denn verloren gegangen? Ist sie etwa entschieden zu unentschieden geworden? Ist sie vielleicht in Gefahr? Der Staat ist doch immer nur das Instrument der Nation: Es obliegt nicht ihm, ihre Identität zu definieren, noch weniger, sie zu konstituieren. Weiß man denn überhaupt, wovon man spricht? Mein anfängliches Staunen kommt daher, dass belastete Begriffe wie , Identität‘ und , Nation‘, die seit – mindestens – einem halben Jahrhundert mit philosophischen, psychoanalytischen, ethnologischen, soziologischen und politischen Fragen überfrachtet sind, so frisch-fröhlich in eine , Debatte‘ hineingetrieben werden.“ (Jean-Luc Nancy)

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Identität, Jean Luc Nancy

Język
Rok wydania
2010
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Tytuł
Identität
Podtytuł
Fragmente, Freimütigkeiten
Język
niemiecki
Rok wydania
2010
ISBN10
3851659589
ISBN13
9783851659580
Seria
Tagi
Ocena
2 z 5
Opis
2009 eröffnete die französische Regierung eine öffentliche Debatte über die „nationale Identität“. Der Philosoph Jean-Luc Nancy entlarvte sie sofort als Wahlkampf- und Ablenkungsmanöver. Der vorliegende Band ist ein Versuch, die philosophische Tragweite dieser Frage nach nationaler Identität zu untersuchen.„Diese Fragmente sind dem sprachlosen Erstaunen abgerungen: Der Staat, dessen Bürger ich bin, bringt eine nationale Debatte über die nationale Identität in Gang. Ist sie denn verloren gegangen? Ist sie etwa entschieden zu unentschieden geworden? Ist sie vielleicht in Gefahr? Der Staat ist doch immer nur das Instrument der Nation: Es obliegt nicht ihm, ihre Identität zu definieren, noch weniger, sie zu konstituieren. Weiß man denn überhaupt, wovon man spricht? Mein anfängliches Staunen kommt daher, dass belastete Begriffe wie , Identität‘ und , Nation‘, die seit – mindestens – einem halben Jahrhundert mit philosophischen, psychoanalytischen, ethnologischen, soziologischen und politischen Fragen überfrachtet sind, so frisch-fröhlich in eine , Debatte‘ hineingetrieben werden.“ (Jean-Luc Nancy)