Bookbot

Knastmauke

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der deutschen Wiedervereinigung

Parametry

  • 474 strony
  • 17 godzin czytania

Więcej o książce

Der wissenschaftliche Teil des Buches, reich an Daten, Tabellen und Schaubildern, wird durch seine lesbare und konkrete Darstellung der Sachverhalte ergänzt. Während frühere Studien oft auf weniger Teilnehmer oder regionale Schwerpunkte beschränkt waren, bietet Sibylle Plogstedt eine umfassende Analyse. Sie untersucht das Schicksal von rund 200.000 politischen Gefangenen der DDR und besucht 25 von ihnen. Dabei zeigt sich, dass die einstigen Heldinnen und Helden heute in Armut leben. In der DDR erlitten sie Berufsverbote, Haft und psychische Folter, und ihre Lebensbedingungen haben sich kaum verbessert. Fast die Hälfte von ihnen muss mit weniger als 1.000 Euro im Monat auskommen, Frauen sogar mit noch weniger. Etwa 13 Prozent beziehen Hartz IV und kämpfen mit psychischen Traumata, die bis zu Suizidversuchen führen können. Diese Ergebnisse stammen aus einer Studie an 802 Häftlingen. Die Vorkämpfer der Deutschen Einheit hatten sich nach der friedlichen Revolution eine andere Realität erhofft, doch nach 1989 fehlten ihnen die Kraft und die Möglichkeit, ihre Wünsche umzusetzen. Plogstedts Fazit verdeutlicht, dass die heutige Armut der ehemaligen Häftlinge eine Folge dieser Traumata ist.

Zakup książki

Knastmauke, Sibylle Plogstedt

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Knastmauke
Podtytuł
Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der deutschen Wiedervereinigung
Język
niemiecki
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
474
ISBN10
3837923207
ISBN13
9783837923209
Seria
Tagi
Opis
Der wissenschaftliche Teil des Buches, reich an Daten, Tabellen und Schaubildern, wird durch seine lesbare und konkrete Darstellung der Sachverhalte ergänzt. Während frühere Studien oft auf weniger Teilnehmer oder regionale Schwerpunkte beschränkt waren, bietet Sibylle Plogstedt eine umfassende Analyse. Sie untersucht das Schicksal von rund 200.000 politischen Gefangenen der DDR und besucht 25 von ihnen. Dabei zeigt sich, dass die einstigen Heldinnen und Helden heute in Armut leben. In der DDR erlitten sie Berufsverbote, Haft und psychische Folter, und ihre Lebensbedingungen haben sich kaum verbessert. Fast die Hälfte von ihnen muss mit weniger als 1.000 Euro im Monat auskommen, Frauen sogar mit noch weniger. Etwa 13 Prozent beziehen Hartz IV und kämpfen mit psychischen Traumata, die bis zu Suizidversuchen führen können. Diese Ergebnisse stammen aus einer Studie an 802 Häftlingen. Die Vorkämpfer der Deutschen Einheit hatten sich nach der friedlichen Revolution eine andere Realität erhofft, doch nach 1989 fehlten ihnen die Kraft und die Möglichkeit, ihre Wünsche umzusetzen. Plogstedts Fazit verdeutlicht, dass die heutige Armut der ehemaligen Häftlinge eine Folge dieser Traumata ist.