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Über Kompromisse - und faule Kompromisse

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Der Kompromiß ist ein unverzichtbares politisches Mittel, besonders in Fragen von Krieg und Frieden. Dennoch gibt es moralische Grenzen für Kompromisse. Wenn diese überschritten werden, wird der Kompromiß selbst fragwürdig und kann den Frieden, den er geschaffen hat, kontaminieren. Der renommierte israelische Philosoph Avishai Margalit untersucht in seinem neuen Werk, welche Grenzen dies sind und ab wann ein Kompromißfrieden ungerecht wird. Während der Begriff des gerechten Krieges weit diskutiert ist, bleibt die Frage nach einem gerechten Frieden oft unbeachtet. Zudem wurde dem Kompromiß als politisches Konzept bisher wenig theoretische Aufmerksamkeit geschenkt. Margalit analysiert historische Beispiele wie das Münchener Abkommen, die Konferenz von Jalta und die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen, um das Konzept des politischen Kompromisses umfassend zu beleuchten. Dabei wird die Annahme erschüttert, dass Frieden immer die richtige Lösung ist, unabhängig vom Preis. Durch eine anspruchsvolle Kombination aus philosophischer Analyse, historischer Betrachtung und politischer Urteilskraft erhellt Margalit die Logik des Kompromisses und bietet überraschende Einsichten über Krieg, Frieden, Gerechtigkeit und Fanatismus. Ein elegantes und bedeutendes Werk.

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Über Kompromisse - und faule Kompromisse, Avishai Margalit

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Über Kompromisse - und faule Kompromisse
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
251
ISBN10
3518585649
ISBN13
9783518585641
Seria
Tagi
Opis
Der Kompromiß ist ein unverzichtbares politisches Mittel, besonders in Fragen von Krieg und Frieden. Dennoch gibt es moralische Grenzen für Kompromisse. Wenn diese überschritten werden, wird der Kompromiß selbst fragwürdig und kann den Frieden, den er geschaffen hat, kontaminieren. Der renommierte israelische Philosoph Avishai Margalit untersucht in seinem neuen Werk, welche Grenzen dies sind und ab wann ein Kompromißfrieden ungerecht wird. Während der Begriff des gerechten Krieges weit diskutiert ist, bleibt die Frage nach einem gerechten Frieden oft unbeachtet. Zudem wurde dem Kompromiß als politisches Konzept bisher wenig theoretische Aufmerksamkeit geschenkt. Margalit analysiert historische Beispiele wie das Münchener Abkommen, die Konferenz von Jalta und die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen, um das Konzept des politischen Kompromisses umfassend zu beleuchten. Dabei wird die Annahme erschüttert, dass Frieden immer die richtige Lösung ist, unabhängig vom Preis. Durch eine anspruchsvolle Kombination aus philosophischer Analyse, historischer Betrachtung und politischer Urteilskraft erhellt Margalit die Logik des Kompromisses und bietet überraschende Einsichten über Krieg, Frieden, Gerechtigkeit und Fanatismus. Ein elegantes und bedeutendes Werk.