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Von der Alchemie zur Aufklärung

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Die Entwicklung der Freimaurerei in Österreich und den Habsburgischen Erblanden wird erstmals chronologisch dokumentiert. Begonnen bei den Bauhütten des Mittelalters, entstanden im 18. Jahrhundert zahlreiche Logen, darunter alchemistisch und christlich orientierte sowie Feldlogen für Offiziere. Es gab Adoptionslogen, in denen Frauen und Töchter der Brüder zusammenkamen, während andere Logen bestimmte Gruppen wie Schwarze, Juden oder Andersgläubige ausschlossen. Einige Logen, wie die Wiener Freimaurer-Loge 'Zu den 7 Himmeln', brechen mit diesen gesellschaftlichen Vorurteilen und nehmen 1780 Juden auf. Trotz ihrer Unterschiede eint die Logen ein starkes Verlangen nach Veränderung, was sich auch in der Präsenz von Gold- und Rosenkreuzern sowie Illuminaten zeigt. In einigen Wiener Logen finden sich sogar als 'Jakobiner' bezeichnete Revolutionäre. Die Habsburger reagieren auf diese Entwicklungen: Am 11. Dezember 1785 erlässt Joseph II. das 'Freimaurer-Patent', das die Freimaurerei unter Schutz stellt, jedoch die Anzahl der Logen einschränkt und die Bekanntgabe aller Mitglieder fordert. Am 2. Januar 1795 folgt das 'Hochverratsdekret' von Kaiser Franz II., das jegliche freimaurerische Tätigkeit unter den Habsburgern verbietet, mit einer Ausnahme im Jahr 1848.

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Von der Alchemie zur Aufklärung, Günter K. Kodek

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Von der Alchemie zur Aufklärung
Język
niemiecki
Wydawca
Löcker
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
319
ISBN10
3854095813
ISBN13
9783854095811
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Die Entwicklung der Freimaurerei in Österreich und den Habsburgischen Erblanden wird erstmals chronologisch dokumentiert. Begonnen bei den Bauhütten des Mittelalters, entstanden im 18. Jahrhundert zahlreiche Logen, darunter alchemistisch und christlich orientierte sowie Feldlogen für Offiziere. Es gab Adoptionslogen, in denen Frauen und Töchter der Brüder zusammenkamen, während andere Logen bestimmte Gruppen wie Schwarze, Juden oder Andersgläubige ausschlossen. Einige Logen, wie die Wiener Freimaurer-Loge 'Zu den 7 Himmeln', brechen mit diesen gesellschaftlichen Vorurteilen und nehmen 1780 Juden auf. Trotz ihrer Unterschiede eint die Logen ein starkes Verlangen nach Veränderung, was sich auch in der Präsenz von Gold- und Rosenkreuzern sowie Illuminaten zeigt. In einigen Wiener Logen finden sich sogar als 'Jakobiner' bezeichnete Revolutionäre. Die Habsburger reagieren auf diese Entwicklungen: Am 11. Dezember 1785 erlässt Joseph II. das 'Freimaurer-Patent', das die Freimaurerei unter Schutz stellt, jedoch die Anzahl der Logen einschränkt und die Bekanntgabe aller Mitglieder fordert. Am 2. Januar 1795 folgt das 'Hochverratsdekret' von Kaiser Franz II., das jegliche freimaurerische Tätigkeit unter den Habsburgern verbietet, mit einer Ausnahme im Jahr 1848.