Bookbot

Ausgeschrieben

Auf der Suche nach den verlorenen Möglichkeiten von Literatur, Veränderung und Befreiung

Więcej o książce

„Ausgeschrieben“ zeigt, wie sich aus Sätzen zweier Menschen etwas Drittes abzeichnet: Wörter rollen in den Raum und es wird egal, wer sie gesagt hat; sie vermischen sich und bilden etwas Gemeinsames, das keinem mehr gehört. Dennoch, Sprachlosigkeit droht. Karl Kollmann beobachtet seit vierzig Jahren wie sich Schreiben als Waffe gegen das Neu-Biedermeiertum der mitteleuropäischen Nachkriegskultur entwickelt hat und wie Autoren damit umgehen. Umgehen wollen und umgehen müssen. Allen gemeinsam ist die Unzufriedenheit mit der herrschenden Kultur, dem System und den Anpassungszwängen an eine kapitalistisch verfasste Gesellschaft, die mittlerweile das soziale Leben und die Psyche umfassend durchökonomisiert und Autonomie unmöglich gemacht hat. Dabei wird das ganze Unglück durch die Sprache dieser Gesellschaft zusammengehalten. Warum schreibt einer, wenn er weiß, dass er damit nichts Wesentliches verändert? Warum Schreiben, „wenn das Leben nur ein Heimweg ist“ (Wondratschek), allerdings ein grausamer Heimweg? Dazu kommt, dass Schreiben den Tod nicht besser macht, ihn nicht wegschreiben kann, er bleibt der Skandal des Lebens und Denkens schlechthin. Man schafft es nicht, dem auch nur einigermaßen Herr zu werden. Eine Befriedung gibt es nicht mehr.

Zakup książki

Ausgeschrieben, Karl Kollmann

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Ausgeschrieben
Podtytuł
Auf der Suche nach den verlorenen Möglichkeiten von Literatur, Veränderung und Befreiung
Język
niemiecki
Wydawca
Maro
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
ISBN10
3875122925
ISBN13
9783875122923
Seria
Tagi
Opis
„Ausgeschrieben“ zeigt, wie sich aus Sätzen zweier Menschen etwas Drittes abzeichnet: Wörter rollen in den Raum und es wird egal, wer sie gesagt hat; sie vermischen sich und bilden etwas Gemeinsames, das keinem mehr gehört. Dennoch, Sprachlosigkeit droht. Karl Kollmann beobachtet seit vierzig Jahren wie sich Schreiben als Waffe gegen das Neu-Biedermeiertum der mitteleuropäischen Nachkriegskultur entwickelt hat und wie Autoren damit umgehen. Umgehen wollen und umgehen müssen. Allen gemeinsam ist die Unzufriedenheit mit der herrschenden Kultur, dem System und den Anpassungszwängen an eine kapitalistisch verfasste Gesellschaft, die mittlerweile das soziale Leben und die Psyche umfassend durchökonomisiert und Autonomie unmöglich gemacht hat. Dabei wird das ganze Unglück durch die Sprache dieser Gesellschaft zusammengehalten. Warum schreibt einer, wenn er weiß, dass er damit nichts Wesentliches verändert? Warum Schreiben, „wenn das Leben nur ein Heimweg ist“ (Wondratschek), allerdings ein grausamer Heimweg? Dazu kommt, dass Schreiben den Tod nicht besser macht, ihn nicht wegschreiben kann, er bleibt der Skandal des Lebens und Denkens schlechthin. Man schafft es nicht, dem auch nur einigermaßen Herr zu werden. Eine Befriedung gibt es nicht mehr.