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Das Raumschiff Erde hat keinen Notausgang

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Die Havarie im Atomkraftwerk Fukushima verdeutlicht, dass der Umgang der Menschen mit der Erde einem Katastrophenfilm ähnelt, in dem rivalisierende Gruppen in einer extremen Situation agieren. Die Reaktorkatastrophe hinterlässt verstrahlte Gebiete und verseuchte Gewässer, und die Menschheit zeigt sich als geologische Macht, die den Naturgewalten kaum nachsteht. Paul J. Crutzen, der 1995 für seine Arbeiten zum Ozonloch den Chemie-Nobelpreis erhielt, prägte bereits im Jahr 2000 den Begriff „Anthropozän“ für unser Erdzeitalter. Peter Sloterdijk betont, dass wir einen Punkt erreicht haben, an dem das „Raumschiff Erde“ das unwissende Verhalten seiner Passagiere nicht länger ertragen kann. Der einflussreiche Essay von Crutzen, erstmals auf Deutsch veröffentlicht, wird ergänzt durch Beiträge von Klimaforschern, Soziologen und Philosophen. Michael D. Mastrandrea und Stephen H. Schneider vom IPCC bieten einen Überblick über ihre Arbeit und politische Handlungsempfehlungen. Mike Davis thematisiert die Kritik an den IPCC-Berichten und erläutert, wie ökologische, demokratische Städte einen Ausweg aus der Klimakrise darstellen können. Peter Sloterdijk reflektiert in seiner „Kopenhagener Rede“ über Buckminster Fullers Metapher des „Raumschiffs Erde“ und das Ende des „kinetischen Expressionismus“.

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Das Raumschiff Erde hat keinen Notausgang, Paul J. Crutzen

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Raumschiff Erde hat keinen Notausgang
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
113
ISBN10
3518061763
ISBN13
9783518061763
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Die Havarie im Atomkraftwerk Fukushima verdeutlicht, dass der Umgang der Menschen mit der Erde einem Katastrophenfilm ähnelt, in dem rivalisierende Gruppen in einer extremen Situation agieren. Die Reaktorkatastrophe hinterlässt verstrahlte Gebiete und verseuchte Gewässer, und die Menschheit zeigt sich als geologische Macht, die den Naturgewalten kaum nachsteht. Paul J. Crutzen, der 1995 für seine Arbeiten zum Ozonloch den Chemie-Nobelpreis erhielt, prägte bereits im Jahr 2000 den Begriff „Anthropozän“ für unser Erdzeitalter. Peter Sloterdijk betont, dass wir einen Punkt erreicht haben, an dem das „Raumschiff Erde“ das unwissende Verhalten seiner Passagiere nicht länger ertragen kann. Der einflussreiche Essay von Crutzen, erstmals auf Deutsch veröffentlicht, wird ergänzt durch Beiträge von Klimaforschern, Soziologen und Philosophen. Michael D. Mastrandrea und Stephen H. Schneider vom IPCC bieten einen Überblick über ihre Arbeit und politische Handlungsempfehlungen. Mike Davis thematisiert die Kritik an den IPCC-Berichten und erläutert, wie ökologische, demokratische Städte einen Ausweg aus der Klimakrise darstellen können. Peter Sloterdijk reflektiert in seiner „Kopenhagener Rede“ über Buckminster Fullers Metapher des „Raumschiffs Erde“ und das Ende des „kinetischen Expressionismus“.