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Mach das! Lass das!

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Die ganze Erzieherei verdirbt die an sich so schöne Beziehung zwischen Eltern und Kind. Die ständigen Ermahnungen, Gebote und Verbote der Großen können selbst das gutmütigste Kind nerven. Und wissen die Eltern denn immer so genau, warum Kinder früh ins Bett gehen sollten, wenig Süßigkeiten, viel weniger Fernsehen oder Computer spielen, draußen toben und drinnen Bücher lesen sollten? Mit diesen von den Erwachsenen oft nicht hinterfragten Regeln beschäftigt sich das Buch und es fördert dabei mancherlei merkwürdige Tatsachen zutage. Zum Beispiel das Erwachsene ihren Kindern schon einmal das Lesen verbaten, dass sie aber ihre Kindern aus erzieherischen Gründen an Hinrichtungen teilnehmen ließen; dass das Spazierengehen nicht in der Natur, auch nicht in der Sonntagsnatur des Menschen liegt. Man erfährt, dass man ein Drittel seines Lebens verschläft, dass es keine menschliche Ursprache gibt, aber dass eben der Sinn für Süßigkeiten Kindern im Blut steckt ... Dieses Buch „Mach das! Lass das!“ setzt in einer Zeit, in der mal wieder der Disziplinierungsehrgeiz der Eltern ausgebrochen ist, auf ein argumentativ-vernünftiges Gespräch mit Kindern, das freilich nicht im ernsten, strengen Ton geführt werden muss, sondern viel Platz für Quatsch lässt.

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Mach das! Lass das!, Ulla Steuernagel

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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3 Ocena

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Tytuł
Mach das! Lass das!
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
ISBN10
3863510151
ISBN13
9783863510152
Seria
Tagi
Ocena
4,7 z 5
Opis
Die ganze Erzieherei verdirbt die an sich so schöne Beziehung zwischen Eltern und Kind. Die ständigen Ermahnungen, Gebote und Verbote der Großen können selbst das gutmütigste Kind nerven. Und wissen die Eltern denn immer so genau, warum Kinder früh ins Bett gehen sollten, wenig Süßigkeiten, viel weniger Fernsehen oder Computer spielen, draußen toben und drinnen Bücher lesen sollten? Mit diesen von den Erwachsenen oft nicht hinterfragten Regeln beschäftigt sich das Buch und es fördert dabei mancherlei merkwürdige Tatsachen zutage. Zum Beispiel das Erwachsene ihren Kindern schon einmal das Lesen verbaten, dass sie aber ihre Kindern aus erzieherischen Gründen an Hinrichtungen teilnehmen ließen; dass das Spazierengehen nicht in der Natur, auch nicht in der Sonntagsnatur des Menschen liegt. Man erfährt, dass man ein Drittel seines Lebens verschläft, dass es keine menschliche Ursprache gibt, aber dass eben der Sinn für Süßigkeiten Kindern im Blut steckt ... Dieses Buch „Mach das! Lass das!“ setzt in einer Zeit, in der mal wieder der Disziplinierungsehrgeiz der Eltern ausgebrochen ist, auf ein argumentativ-vernünftiges Gespräch mit Kindern, das freilich nicht im ernsten, strengen Ton geführt werden muss, sondern viel Platz für Quatsch lässt.