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Mediales Heilen in Deutschland

Eine Ethnographie

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  • 416 stron
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Nach modernem Selbstverständnis handelt es sich bei dem Glauben an Geister um Relikte aus vergangenen Zeiten. Diese würden zwangsläufig mit einer fortschreitenden Zivilisierung verschwinden. Aus dieser Perspektive wirkt es zunächst überraschend, wenn auch Menschen in einem hochtechnisierten Land wie Deutschland Hilfe und Heilung in einer 'Geistigen Welt' suchen. Dies wird meist als rückständig, lächerlich oder als Hinnahme eines bewussten Betruges gedeutet. Ehler Voss zeichnet in seiner Ethnographie ein differenzierteres Bild und lässt Heilerinnen und Heiler ausführlich zu Wort kommen. Die Interaktionen einzelner Akteure und Kontexte Medialen Heilens werden ausführlich beschrieben. Er folgt dabei nicht einem einheitlichen Schema, sondern arbeitet die unterschiedlichen Besonderheiten der Heilerinnen und Heiler sowie ihrer jeweiligen Situation heraus und unterzieht sie einer eingehenden ethnologischen Analyse. Der Verfasser eröffnet so tiefe und vielschichtige Einblicke in die Eigenarten, Themen, Motivationen, (Un-)Sicherheiten, (Un-)Fertigkeiten und Widersprüche im Umgang mit Eigenem und Fremdem und stellt damit die Frage nach der menschlichen Identität.

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Mediales Heilen in Deutschland, Ehler Voss

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Mediales Heilen in Deutschland
Podtytuł
Eine Ethnographie
Język
niemiecki
Autorzy
Ehler Voss
Wydawca
Reimer
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
416
ISBN10
3496028432
ISBN13
9783496028437
Seria
Opis
Nach modernem Selbstverständnis handelt es sich bei dem Glauben an Geister um Relikte aus vergangenen Zeiten. Diese würden zwangsläufig mit einer fortschreitenden Zivilisierung verschwinden. Aus dieser Perspektive wirkt es zunächst überraschend, wenn auch Menschen in einem hochtechnisierten Land wie Deutschland Hilfe und Heilung in einer 'Geistigen Welt' suchen. Dies wird meist als rückständig, lächerlich oder als Hinnahme eines bewussten Betruges gedeutet. Ehler Voss zeichnet in seiner Ethnographie ein differenzierteres Bild und lässt Heilerinnen und Heiler ausführlich zu Wort kommen. Die Interaktionen einzelner Akteure und Kontexte Medialen Heilens werden ausführlich beschrieben. Er folgt dabei nicht einem einheitlichen Schema, sondern arbeitet die unterschiedlichen Besonderheiten der Heilerinnen und Heiler sowie ihrer jeweiligen Situation heraus und unterzieht sie einer eingehenden ethnologischen Analyse. Der Verfasser eröffnet so tiefe und vielschichtige Einblicke in die Eigenarten, Themen, Motivationen, (Un-)Sicherheiten, (Un-)Fertigkeiten und Widersprüche im Umgang mit Eigenem und Fremdem und stellt damit die Frage nach der menschlichen Identität.