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Aufsätze, Reden, Interviews, Rezensionen, Texte

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Kurt Neumann hat mit dem „Literarischen Quartier der Alten Schmiede“ eine innovative Alternative zu traditionellen Veröffentlichungsmodalitäten geschaffen. Seit über dreißig Jahren entstehen dort abends zahlreiche „Gebrauchstexte“ als Einleitungen zu Lesungen, meist in freier Rede. Während Notizen und Anmerkungen in Büchern zurückbleiben, verfolgt Neumann den Anspruch, die Freiheit des Schreibens zu erlangen, um gleichwertig mit seinen Gästen auf deren Werke blicken zu können. Im Laufe der Zeit hat er Texte verschiedener Gattungen verfasst: Essays, Reden, Laudationes, Rezensionen, literarische Prosa und Interviews, auch in Form von Selbstinterviews, die mit dem philosophischen Dialog spielen. Diese Auswahl spiegelt sein Selbstverständnis als Schriftsteller wider, selbst wenn journalistisches Handwerk gefragt war, wie bei einer Radiosendung über ein Ilse Aichinger gewidmetes Seminar. Neumanns Schreiben offenbart auch seinen politischen Standpunkt, der unter dem „traurigen“ Zustand der österreichischen Gesellschaft leidet. Da Kulturpolitik und Literaturbetrieb eng miteinander verbunden sind, äußert er Skepsis gegenüber der Professionalisierung der Literatur, die unbarmherzig den Preis der Banalisierung fordert, von der die gesamte Geschäftswelt durchzogen ist.

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Zweitschriften, Kurt Neumann

Język
Rok wydania
2011
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Tytuł
Zweitschriften
Podtytuł
Aufsätze, Reden, Interviews, Rezensionen, Texte
Język
niemiecki
Wydawca
Sonderzahl
Rok wydania
2011
Liczba stron
276
ISBN10
3854493584
ISBN13
9783854493587
Seria
Opis
Kurt Neumann hat mit dem „Literarischen Quartier der Alten Schmiede“ eine innovative Alternative zu traditionellen Veröffentlichungsmodalitäten geschaffen. Seit über dreißig Jahren entstehen dort abends zahlreiche „Gebrauchstexte“ als Einleitungen zu Lesungen, meist in freier Rede. Während Notizen und Anmerkungen in Büchern zurückbleiben, verfolgt Neumann den Anspruch, die Freiheit des Schreibens zu erlangen, um gleichwertig mit seinen Gästen auf deren Werke blicken zu können. Im Laufe der Zeit hat er Texte verschiedener Gattungen verfasst: Essays, Reden, Laudationes, Rezensionen, literarische Prosa und Interviews, auch in Form von Selbstinterviews, die mit dem philosophischen Dialog spielen. Diese Auswahl spiegelt sein Selbstverständnis als Schriftsteller wider, selbst wenn journalistisches Handwerk gefragt war, wie bei einer Radiosendung über ein Ilse Aichinger gewidmetes Seminar. Neumanns Schreiben offenbart auch seinen politischen Standpunkt, der unter dem „traurigen“ Zustand der österreichischen Gesellschaft leidet. Da Kulturpolitik und Literaturbetrieb eng miteinander verbunden sind, äußert er Skepsis gegenüber der Professionalisierung der Literatur, die unbarmherzig den Preis der Banalisierung fordert, von der die gesamte Geschäftswelt durchzogen ist.