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Bedingungsloses Grundeinkommen - woher, wozu, wohin?

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  • 109 stron
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Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens verkörpert eine Vision einer Gesellschaft, in der Individuen als TrägerInnen der Menschenrechte in der Lage sind, Nein zu Zumutungen zu sagen, die sie nicht freiwillig annehmen möchten. Diese emanzipatorische Perspektive ist jedoch hoch konfliktbeladen. Menschen mit mehr Macht und Einfluss werden wenig begeistert sein von einem Konzept, das es allen ermöglicht, sich von Machtstrukturen zu distanzieren und ihre eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Der gesellschaftliche Streit um das Grundeinkommen ist daher unvermeidlich und trägt zur Qualität eines zukünftigen Modells bei. Es handelt sich nicht um eine utopische Idee, die als Ersatz für unzureichende Sozialsysteme dient, noch ist es eine magische Lösung für alle Probleme. Vielmehr ist es ein Vorschlag, der Orientierung in sozialpolitischen Auseinandersetzungen bietet. Diese Diskussionen können PartnerInnen in Bewegungen irritieren, insbesondere Gewerkschaften, die Schwierigkeiten haben, die Trennung von Erwerbsarbeit und Einkommen nachzuvollziehen. Umgekehrt kann es in der Grundeinkommensbewegung Unverständnis hervorrufen, wenn Themen wie Migration oder ökologische Fragen angesprochen werden. Dennoch sind wir überzeugt, dass diese Themen miteinander verbunden sind und fordern sowohl politische PartnerInnen als auch LeserInnen auf, sich damit auseinanderzusetzen.

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Bedingungsloses Grundeinkommen - woher, wozu, wohin?, Werner Rätz

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Bedingungsloses Grundeinkommen - woher, wozu, wohin?
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
109
ISBN10
3940865249
ISBN13
9783940865243
Seria
Tagi
Opis
Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens verkörpert eine Vision einer Gesellschaft, in der Individuen als TrägerInnen der Menschenrechte in der Lage sind, Nein zu Zumutungen zu sagen, die sie nicht freiwillig annehmen möchten. Diese emanzipatorische Perspektive ist jedoch hoch konfliktbeladen. Menschen mit mehr Macht und Einfluss werden wenig begeistert sein von einem Konzept, das es allen ermöglicht, sich von Machtstrukturen zu distanzieren und ihre eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Der gesellschaftliche Streit um das Grundeinkommen ist daher unvermeidlich und trägt zur Qualität eines zukünftigen Modells bei. Es handelt sich nicht um eine utopische Idee, die als Ersatz für unzureichende Sozialsysteme dient, noch ist es eine magische Lösung für alle Probleme. Vielmehr ist es ein Vorschlag, der Orientierung in sozialpolitischen Auseinandersetzungen bietet. Diese Diskussionen können PartnerInnen in Bewegungen irritieren, insbesondere Gewerkschaften, die Schwierigkeiten haben, die Trennung von Erwerbsarbeit und Einkommen nachzuvollziehen. Umgekehrt kann es in der Grundeinkommensbewegung Unverständnis hervorrufen, wenn Themen wie Migration oder ökologische Fragen angesprochen werden. Dennoch sind wir überzeugt, dass diese Themen miteinander verbunden sind und fordern sowohl politische PartnerInnen als auch LeserInnen auf, sich damit auseinanderzusetzen.