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Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens verkörpert eine Vision einer Gesellschaft, in der Individuen als TrägerInnen der Menschenrechte in der Lage sind, Nein zu Zumutungen zu sagen, die sie nicht freiwillig annehmen möchten. Diese emanzipatorische Perspektive ist jedoch hoch konfliktbeladen. Menschen mit mehr Macht und Einfluss werden wenig begeistert sein von einem Konzept, das es allen ermöglicht, sich von Machtstrukturen zu distanzieren und ihre eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Der gesellschaftliche Streit um das Grundeinkommen ist daher unvermeidlich und trägt zur Qualität eines zukünftigen Modells bei. Es handelt sich nicht um eine utopische Idee, die als Ersatz für unzureichende Sozialsysteme dient, noch ist es eine magische Lösung für alle Probleme. Vielmehr ist es ein Vorschlag, der Orientierung in sozialpolitischen Auseinandersetzungen bietet. Diese Diskussionen können PartnerInnen in Bewegungen irritieren, insbesondere Gewerkschaften, die Schwierigkeiten haben, die Trennung von Erwerbsarbeit und Einkommen nachzuvollziehen. Umgekehrt kann es in der Grundeinkommensbewegung Unverständnis hervorrufen, wenn Themen wie Migration oder ökologische Fragen angesprochen werden. Dennoch sind wir überzeugt, dass diese Themen miteinander verbunden sind und fordern sowohl politische PartnerInnen als auch LeserInnen auf, sich damit auseinanderzusetzen.
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Bedingungsloses Grundeinkommen - woher, wozu, wohin?, Werner Rätz
- Język
- Rok wydania
- 2011
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Bedingungsloses Grundeinkommen - woher, wozu, wohin?
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Werner Rätz
- Wydawca
- AG SPAK Bücher
- Rok wydania
- 2011
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 109
- ISBN10
- 3940865249
- ISBN13
- 9783940865243
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Opis
- Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens verkörpert eine Vision einer Gesellschaft, in der Individuen als TrägerInnen der Menschenrechte in der Lage sind, Nein zu Zumutungen zu sagen, die sie nicht freiwillig annehmen möchten. Diese emanzipatorische Perspektive ist jedoch hoch konfliktbeladen. Menschen mit mehr Macht und Einfluss werden wenig begeistert sein von einem Konzept, das es allen ermöglicht, sich von Machtstrukturen zu distanzieren und ihre eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Der gesellschaftliche Streit um das Grundeinkommen ist daher unvermeidlich und trägt zur Qualität eines zukünftigen Modells bei. Es handelt sich nicht um eine utopische Idee, die als Ersatz für unzureichende Sozialsysteme dient, noch ist es eine magische Lösung für alle Probleme. Vielmehr ist es ein Vorschlag, der Orientierung in sozialpolitischen Auseinandersetzungen bietet. Diese Diskussionen können PartnerInnen in Bewegungen irritieren, insbesondere Gewerkschaften, die Schwierigkeiten haben, die Trennung von Erwerbsarbeit und Einkommen nachzuvollziehen. Umgekehrt kann es in der Grundeinkommensbewegung Unverständnis hervorrufen, wenn Themen wie Migration oder ökologische Fragen angesprochen werden. Dennoch sind wir überzeugt, dass diese Themen miteinander verbunden sind und fordern sowohl politische PartnerInnen als auch LeserInnen auf, sich damit auseinanderzusetzen.


