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Mythos Urknall

Ein interdisziplinäres Gespräch

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Wir haben in der philosophisch-naturwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft an der Universität Wien seit über 40 Jahren interdisziplinäre Gespräche geübt und das vorliegende Buch ist ein weiteres Produkt daraus. Ziel dieser Arbeitsgemeinschaft war neben der philosophischen Interpretation auch die Durchleuchtung physikalischer Erkenntnisse auf ihre gesellschaftliche Bedeutung. Die Kosmologie in ihrer heute überwiegenden Form der Urknall-Theorie ist dafür ein besonders auffälliges und wichtiges Beispiel. Wir sind nicht die einzigen, die die Urknall-Theorie näher am Mythos als an der Naturwissenschaft sehen; aber in neuerer Zeit gibt es Bücher, in denen mit der Verwegenheit der Urknall-Theorie gleich ein guter Teil der gesicherten Physik in Frage gestellt wird. Daher scheint uns die Unterscheidung zwischen verlässlicher Erkenntnis („prediktive Theorien“) und Mythos („konsistente Theorien“) auch für die interessierte Öffentlichkeit von besonderer Wichtigkeit. Unser Text ist eine Gemeinschaftsarbeit, aber den Leserinnen und Lesern wird klar sein, was vom Physiker und was vom Philosophen und Sozialwissenschaftler beigetragen wurde.

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Mythos Urknall, Herbert Pietschmann

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Mythos Urknall
Podtytuł
Ein interdisziplinäres Gespräch
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
ISBN10
3850523101
ISBN13
9783850523103
Seria
Tagi
Kosmos
Ocena
3 z 5
Opis
Wir haben in der philosophisch-naturwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft an der Universität Wien seit über 40 Jahren interdisziplinäre Gespräche geübt und das vorliegende Buch ist ein weiteres Produkt daraus. Ziel dieser Arbeitsgemeinschaft war neben der philosophischen Interpretation auch die Durchleuchtung physikalischer Erkenntnisse auf ihre gesellschaftliche Bedeutung. Die Kosmologie in ihrer heute überwiegenden Form der Urknall-Theorie ist dafür ein besonders auffälliges und wichtiges Beispiel. Wir sind nicht die einzigen, die die Urknall-Theorie näher am Mythos als an der Naturwissenschaft sehen; aber in neuerer Zeit gibt es Bücher, in denen mit der Verwegenheit der Urknall-Theorie gleich ein guter Teil der gesicherten Physik in Frage gestellt wird. Daher scheint uns die Unterscheidung zwischen verlässlicher Erkenntnis („prediktive Theorien“) und Mythos („konsistente Theorien“) auch für die interessierte Öffentlichkeit von besonderer Wichtigkeit. Unser Text ist eine Gemeinschaftsarbeit, aber den Leserinnen und Lesern wird klar sein, was vom Physiker und was vom Philosophen und Sozialwissenschaftler beigetragen wurde.