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»Aber ich brauche die Gebote ...«

Helmut Schmidt, die Kirchen und die Religion

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  • 280 stron
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Auf den ersten Blick scheinen Kirchen und Religionen für Helmut Schmidt kein zentrales Lebensthema darzustellen. Sein politisches Handeln ist vom 'kritischen Rationalismus' Karl Poppers geprägt, der sich von Utopien distanzierte und eine Politik der kleinen Schritte empfahl. Schmidt stilisierte sich nie zum selbstbewussten christlichen Politiker, trat jedoch zeitweise als Synodaler der lutherischen Kirche auf und traf sich mit führenden Geistlichen beider Konfessionen. Der Historiker und Theologe Rainer Hering untersucht in diesem Doppelband der 'Studien der Helmut und Loki Schmidt-Stiftung' Schmidts Positionen und Motive im kirchlich-religiösen Bereich sowie die Veränderungen seines Glaubensverständnisses im Laufe der Zeit. Hering beleuchtet Schmidts persönliche Beziehung zum christlichen Glauben und die Rolle der Kirchen in seinem politischen Wirken. Er zeigt, dass Kirchen und Religion für Schmidt nicht nur als Vermittler moralischer Werte und ethischer Normen bedeutend waren, sondern auch als wichtiger Faktor in der Politik. Im Zuge der politischen und wirtschaftlichen Globalisierung verlagerte Schmidt sein Augenmerk vom Christentum zu den Weltreligionen und strebt aktiv an, durch einen interreligiösen Wertekonsens zur Friedenssicherung beizutragen.

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»Aber ich brauche die Gebote ...«, Rainer Hering

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
»Aber ich brauche die Gebote ...«
Podtytuł
Helmut Schmidt, die Kirchen und die Religion
Język
niemiecki
Wydawca
Ed. Temmen
Rok wydania
2012
Oprawa
twarda
Liczba stron
280
ISBN10
3837820149
ISBN13
9783837820140
Seria
Opis
Auf den ersten Blick scheinen Kirchen und Religionen für Helmut Schmidt kein zentrales Lebensthema darzustellen. Sein politisches Handeln ist vom 'kritischen Rationalismus' Karl Poppers geprägt, der sich von Utopien distanzierte und eine Politik der kleinen Schritte empfahl. Schmidt stilisierte sich nie zum selbstbewussten christlichen Politiker, trat jedoch zeitweise als Synodaler der lutherischen Kirche auf und traf sich mit führenden Geistlichen beider Konfessionen. Der Historiker und Theologe Rainer Hering untersucht in diesem Doppelband der 'Studien der Helmut und Loki Schmidt-Stiftung' Schmidts Positionen und Motive im kirchlich-religiösen Bereich sowie die Veränderungen seines Glaubensverständnisses im Laufe der Zeit. Hering beleuchtet Schmidts persönliche Beziehung zum christlichen Glauben und die Rolle der Kirchen in seinem politischen Wirken. Er zeigt, dass Kirchen und Religion für Schmidt nicht nur als Vermittler moralischer Werte und ethischer Normen bedeutend waren, sondern auch als wichtiger Faktor in der Politik. Im Zuge der politischen und wirtschaftlichen Globalisierung verlagerte Schmidt sein Augenmerk vom Christentum zu den Weltreligionen und strebt aktiv an, durch einen interreligiösen Wertekonsens zur Friedenssicherung beizutragen.