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Frauen-Fragen

100 Jahre Bewegung, Reflexion, Vision

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  • 383 strony
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Am 19. März 1911 gingen 20.000 Frauen und Männer zum ersten Mal für Frauenrechte auf die Wiener Ringstraße. Der 100. Jahrestag dieses Ereignisses inspirierte eine Initiative aus der selbstorganisierten Frauenbewegung, eine landesweite Großdemonstration im März 2011 zu organisieren. Diese Publikation reflektiert die historische, gesellschaftspolitische, soziale und symbolische Bedeutung von Frauenbewegungen und Feminismen in Theorie und Praxis. Aktuell zeigen Frauenbewegungen, Gleichstellungsexpertisen und Gendertheorien widersprüchliche Ansätze und Ziele in der Frauenpolitik. Die gegenwärtigen Familien- und Quotenpolitiken sowie das Gender-Mainstreaming stehen aus feministischer Sicht in Gefahr, der neoliberalistischen Agenda von Individualisierung und Entpolitisierung Vorschub zu leisten. Das Autorinnenteam setzt diesen Tendenzen einen Kontrapunkt. Sie dokumentieren ihre Aktivitäten, Aktionen im öffentlichen Raum, politische Interventionen und Debatten sowie Kooperationen mit verschiedenen realpolitischen Bühnen und Medien. Zudem regen sie zur Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen feministischen Szenen an und entwickeln eine (selbst)reflexive Theoriebildung. Im Kapitel „Historische Hintergründe“ wird die Geschichte der ersten und zweiten Frauenbewegung skizziert und eine Bestandsaufnahme der (autonomen) Frauendemonstrationen in Österreich vorgenommen.

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Frauen-Fragen, Birge Krondorfer

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Frauen-Fragen
Podtytuł
100 Jahre Bewegung, Reflexion, Vision
Język
niemiecki
Wydawca
Promedia
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
Liczba stron
383
ISBN10
3853713513
ISBN13
9783853713518
Seria
Opis
Am 19. März 1911 gingen 20.000 Frauen und Männer zum ersten Mal für Frauenrechte auf die Wiener Ringstraße. Der 100. Jahrestag dieses Ereignisses inspirierte eine Initiative aus der selbstorganisierten Frauenbewegung, eine landesweite Großdemonstration im März 2011 zu organisieren. Diese Publikation reflektiert die historische, gesellschaftspolitische, soziale und symbolische Bedeutung von Frauenbewegungen und Feminismen in Theorie und Praxis. Aktuell zeigen Frauenbewegungen, Gleichstellungsexpertisen und Gendertheorien widersprüchliche Ansätze und Ziele in der Frauenpolitik. Die gegenwärtigen Familien- und Quotenpolitiken sowie das Gender-Mainstreaming stehen aus feministischer Sicht in Gefahr, der neoliberalistischen Agenda von Individualisierung und Entpolitisierung Vorschub zu leisten. Das Autorinnenteam setzt diesen Tendenzen einen Kontrapunkt. Sie dokumentieren ihre Aktivitäten, Aktionen im öffentlichen Raum, politische Interventionen und Debatten sowie Kooperationen mit verschiedenen realpolitischen Bühnen und Medien. Zudem regen sie zur Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen feministischen Szenen an und entwickeln eine (selbst)reflexive Theoriebildung. Im Kapitel „Historische Hintergründe“ wird die Geschichte der ersten und zweiten Frauenbewegung skizziert und eine Bestandsaufnahme der (autonomen) Frauendemonstrationen in Österreich vorgenommen.