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Visuelle Kulturen, Visual Culture zur Einführung

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In den angloamerikanischen Ländern sind Visual Culture Studies ein etabliertes Forschungsfeld, während in Deutschland die Ansätze zu Visualität und Kultur auf verschiedene Disziplinen verteilt sind. Der Doppeltitel versucht, zentrale Fragen der Visual Culture Studies aufzunehmen und mit hiesigen kulturwissenschaftlichen Ansätzen zu verbinden. Im Fokus steht die kulturelle Prägung des Auges, die von der Geschichtlichkeit des Sehens über mediale und erkenntnistheoretische Umbrüche bis hin zu interkulturellen Dynamiken reicht. Weitere Themen sind Sichtbarkeit, Überwachung im öffentlichen Raum, Identitätsbildung und Begehrensdynamiken. In neun Abschnitten werden verschiedene „Kulturen des Auges“ vorgestellt, vom historischen über das postkoloniale bis zum wissenschaftlichen Auge. Die Autoren betonen die „Dynamiken, die dazu führen, dass Visuelles kulturell wird“, einschließlich medialer, sozialer und psychischer Faktoren, wodurch der Visualitätsbegriff über Bilder hinausgeht. Visualität ist subtil mit Ideologien und Machtverhältnissen verknüpft, was sich besonders bei religiösen Ritualen zeigt. In der gegenwärtigen Kultur sind Phänomene wie das CCTV, ursprünglich aus der Kriegstechnologie stammend, von Bedeutung. Diese Technologien fördern eine Selbstbeobachtung und Selbstkontrolle in der Gesellschaft, was die Vision eines Überwachungsstaates in die Realität umsetzt.

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Visuelle Kulturen, Visual Culture zur Einführung, Marius Rimmele

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Visuelle Kulturen, Visual Culture zur Einführung
Język
niemiecki
Wydawca
Junius
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
Liczba stron
186
ISBN10
3885060604
ISBN13
9783885060604
Seria
Tagi
Ocena
3 z 5
Opis
In den angloamerikanischen Ländern sind Visual Culture Studies ein etabliertes Forschungsfeld, während in Deutschland die Ansätze zu Visualität und Kultur auf verschiedene Disziplinen verteilt sind. Der Doppeltitel versucht, zentrale Fragen der Visual Culture Studies aufzunehmen und mit hiesigen kulturwissenschaftlichen Ansätzen zu verbinden. Im Fokus steht die kulturelle Prägung des Auges, die von der Geschichtlichkeit des Sehens über mediale und erkenntnistheoretische Umbrüche bis hin zu interkulturellen Dynamiken reicht. Weitere Themen sind Sichtbarkeit, Überwachung im öffentlichen Raum, Identitätsbildung und Begehrensdynamiken. In neun Abschnitten werden verschiedene „Kulturen des Auges“ vorgestellt, vom historischen über das postkoloniale bis zum wissenschaftlichen Auge. Die Autoren betonen die „Dynamiken, die dazu führen, dass Visuelles kulturell wird“, einschließlich medialer, sozialer und psychischer Faktoren, wodurch der Visualitätsbegriff über Bilder hinausgeht. Visualität ist subtil mit Ideologien und Machtverhältnissen verknüpft, was sich besonders bei religiösen Ritualen zeigt. In der gegenwärtigen Kultur sind Phänomene wie das CCTV, ursprünglich aus der Kriegstechnologie stammend, von Bedeutung. Diese Technologien fördern eine Selbstbeobachtung und Selbstkontrolle in der Gesellschaft, was die Vision eines Überwachungsstaates in die Realität umsetzt.