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Geschichte der Welt 600-1350 Geteilte Welten

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Der letzte Band beleuchtet die Zeit zwischen 600 und 1350, als die Erde noch weite Räume bot, in denen Gesellschaften isoliert existieren konnten. Australien und Ozeanien waren kaum bekannt, und der amerikanische Doppelkontinent hatte nur geringe Verbindungen zu Europa, Afrika und Asien. Dennoch wuchs die Zahl der Menschen, die in Netzwerke eingebunden waren, die Objekte, Praktiken und Ideen über große Distanzen verbreiteten und die Entstehung sowie den Zerfall von Herrschaftsräumen beeinflussten. Diese Dynamik beendete die Isolation fremder Gesellschaften. Die Weltgeschichte wurde lange als Geschichte des Aufstiegs und Niedergangs weniger 'Hochkulturen' betrachtet, wobei Europa und der atlantische Westen in Macht, Wohlstand und kultureller Kreativität dominierten. Das neue sechsbändige Werk, herausgegeben von Historikern aus den USA und Deutschland, stellt diese Perspektive in Frage. Es anerkennt die Errungenschaften des Westens, setzt sie jedoch in den Kontext gleichzeitiger Entwicklungen weltweit. Erstmals werden die Ergebnisse jahrhundertelanger internationaler Forschung zur Vorgeschichte der Globalisierung und zur Entwicklung von Gesellschaften und politischen Ordnungen zusammengefasst. Der Fokus liegt auf bisher vernachlässigten Wechselwirkungen, wie Migration, interkontinentaler Ausbreitung von Technologien und Ideen sowie globalen Handelsströmen und Konsummustern.

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Geschichte der Welt 600-1350 Geteilte Welten, Akira Iriye

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Geschichte der Welt 600-1350 Geteilte Welten
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
1191
ISBN10
3406641024
ISBN13
9783406641022
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Der letzte Band beleuchtet die Zeit zwischen 600 und 1350, als die Erde noch weite Räume bot, in denen Gesellschaften isoliert existieren konnten. Australien und Ozeanien waren kaum bekannt, und der amerikanische Doppelkontinent hatte nur geringe Verbindungen zu Europa, Afrika und Asien. Dennoch wuchs die Zahl der Menschen, die in Netzwerke eingebunden waren, die Objekte, Praktiken und Ideen über große Distanzen verbreiteten und die Entstehung sowie den Zerfall von Herrschaftsräumen beeinflussten. Diese Dynamik beendete die Isolation fremder Gesellschaften. Die Weltgeschichte wurde lange als Geschichte des Aufstiegs und Niedergangs weniger 'Hochkulturen' betrachtet, wobei Europa und der atlantische Westen in Macht, Wohlstand und kultureller Kreativität dominierten. Das neue sechsbändige Werk, herausgegeben von Historikern aus den USA und Deutschland, stellt diese Perspektive in Frage. Es anerkennt die Errungenschaften des Westens, setzt sie jedoch in den Kontext gleichzeitiger Entwicklungen weltweit. Erstmals werden die Ergebnisse jahrhundertelanger internationaler Forschung zur Vorgeschichte der Globalisierung und zur Entwicklung von Gesellschaften und politischen Ordnungen zusammengefasst. Der Fokus liegt auf bisher vernachlässigten Wechselwirkungen, wie Migration, interkontinentaler Ausbreitung von Technologien und Ideen sowie globalen Handelsströmen und Konsummustern.