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Die Auseinandersetzung mit DDR-Literatur in Schulen und Hochschulen hat nicht zugenommen; im Gegenteil, wichtige Erzählliteratur gerät in Vergessenheit. Selbst die nach der Wende im Osten Deutschlands Geborenen haben kaum Zugang zu identitätsstiftenden Werken, die helfen könnten, die Vergangenheit zu begreifen. Die bereichernde Funktion der DDR-Literatur für das kollektive Gedächtnis wird nicht genutzt, was sich ändern muss. Die hier präsentierten Texte über Dorf- und Landleben konfrontieren mit der komplexen Vergangenheit der DDR und der Herausforderung, das Chaos der Nachkriegszeit zu bewältigen. Sie erzählen von der Enteignung, den Veränderungen dörflicher Strukturen und der Ausbreitung von Industriebetrieben, spiegeln den Einsatz überzeugter Sozialisten sowie die Versuche wider, sich von diesen zu distanzieren. Zudem zeigen sie die ästhetische Vielfalt, die die deutsche Literatur bereichert. Die Auswahl umfasst Werke für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die alle zeitspezifische Veränderungen dokumentieren. Erläuterungen zu den Autoren und Hinweise auf Inhalte und Erzählmodi helfen, unterschiedliche Erinnerungsformen zu erkennen und zu ergründen, inwieweit die Texte als Erinnerungsorte fungieren können. Didaktisch-methodische Überlegungen am Ende der Kapitel bieten Lehrpersonen Anregungen für multimediales, schülerzentriertes Arbeiten.
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Erinnerungsorte, Barbara Schubert Felmy
- Język
- Rok wydania
- 2012
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Erinnerungsorte
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Barbara Schubert Felmy
- Wydawca
- Schneider-Verl. Hohengehren
- Rok wydania
- 2012
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 186
- ISBN10
- 3834011045
- ISBN13
- 9783834011046
- Seria
- Kategorie
- Opis
- Die Auseinandersetzung mit DDR-Literatur in Schulen und Hochschulen hat nicht zugenommen; im Gegenteil, wichtige Erzählliteratur gerät in Vergessenheit. Selbst die nach der Wende im Osten Deutschlands Geborenen haben kaum Zugang zu identitätsstiftenden Werken, die helfen könnten, die Vergangenheit zu begreifen. Die bereichernde Funktion der DDR-Literatur für das kollektive Gedächtnis wird nicht genutzt, was sich ändern muss. Die hier präsentierten Texte über Dorf- und Landleben konfrontieren mit der komplexen Vergangenheit der DDR und der Herausforderung, das Chaos der Nachkriegszeit zu bewältigen. Sie erzählen von der Enteignung, den Veränderungen dörflicher Strukturen und der Ausbreitung von Industriebetrieben, spiegeln den Einsatz überzeugter Sozialisten sowie die Versuche wider, sich von diesen zu distanzieren. Zudem zeigen sie die ästhetische Vielfalt, die die deutsche Literatur bereichert. Die Auswahl umfasst Werke für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die alle zeitspezifische Veränderungen dokumentieren. Erläuterungen zu den Autoren und Hinweise auf Inhalte und Erzählmodi helfen, unterschiedliche Erinnerungsformen zu erkennen und zu ergründen, inwieweit die Texte als Erinnerungsorte fungieren können. Didaktisch-methodische Überlegungen am Ende der Kapitel bieten Lehrpersonen Anregungen für multimediales, schülerzentriertes Arbeiten.


