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Der lachende Wagner

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  • 288 stron
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Ein durchtriebener Spaßvogel, der sich gerne als französische Kurtisane verkleidete – Richard Wagner war überraschend anders als die verbreitete Vorstellung des bierernsten, egomanischen Künstlers. Joachim Köhler, ein ausgewiesener Wagner-Experte, präsentiert die unbekannte Seite des Bayreuther Genies: den komödiantischen Tragiker, der nicht nur über andere, sondern auch über sich selbst und seine Werke lachte. Diese Perspektive bietet eine erhellende und vergnügliche Lektüre. Der „schnupfende Gnom aus Sachsen mit Bombentalent“, wie Thomas Mann ihn nannte, sah sich oft einer verständnislosen und ablehnenden Welt gegenüber. Um sich von Kritikern und sogar von seinen eigenen Verehrern, den Wagnerianern, zu schützen, nutzte Wagner alle Arten von Humor. Er war (selbst-)ironisch, sarkastisch und zynisch, konnte aber auch naiv und kindlich lustig sein. Brillant imitierte er seine Zeitgenossen, übertrieb seine Theaterfiguren grotesk und führte selbst im Alter akrobatische Kopfstände aus. Köhler zeigt, wie viel versteckt Humoristisches in Wagners Bühnenwerken steckt und eröffnet eine neue, private Perspektive auf sein Leben, das – wie Nietzsche bemerkte – „sehr viel von der Komödie an sich hat“.

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Der lachende Wagner, Joachim Köhler

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der lachende Wagner
Język
niemiecki
Wydawca
Heyne
Rok wydania
2012
Oprawa
twarda
Liczba stron
288
ISBN10
3453178750
ISBN13
9783453178755
Seria
Tagi
Opis
Ein durchtriebener Spaßvogel, der sich gerne als französische Kurtisane verkleidete – Richard Wagner war überraschend anders als die verbreitete Vorstellung des bierernsten, egomanischen Künstlers. Joachim Köhler, ein ausgewiesener Wagner-Experte, präsentiert die unbekannte Seite des Bayreuther Genies: den komödiantischen Tragiker, der nicht nur über andere, sondern auch über sich selbst und seine Werke lachte. Diese Perspektive bietet eine erhellende und vergnügliche Lektüre. Der „schnupfende Gnom aus Sachsen mit Bombentalent“, wie Thomas Mann ihn nannte, sah sich oft einer verständnislosen und ablehnenden Welt gegenüber. Um sich von Kritikern und sogar von seinen eigenen Verehrern, den Wagnerianern, zu schützen, nutzte Wagner alle Arten von Humor. Er war (selbst-)ironisch, sarkastisch und zynisch, konnte aber auch naiv und kindlich lustig sein. Brillant imitierte er seine Zeitgenossen, übertrieb seine Theaterfiguren grotesk und führte selbst im Alter akrobatische Kopfstände aus. Köhler zeigt, wie viel versteckt Humoristisches in Wagners Bühnenwerken steckt und eröffnet eine neue, private Perspektive auf sein Leben, das – wie Nietzsche bemerkte – „sehr viel von der Komödie an sich hat“.